Der ICE 3neo am Berliner Hauptbahnhof. DB AG / Siemens

Am Mittwoch wird im ICE Betriebswerk Berlin-Rummelsburg der neue Superzug der Bahn vorgestellt. Der KURIER erklärt schon mal, was der ICE 3neo alles drauf hat. Die Bahn hat bei Siemens 30 dieser Züge bestellt, die auf dem ICE3 basieren. Von Ende 2022 an sollen sie ausgeliefert werden.

Mit dem neuen ICE reagiert die Bahn auf die wachsende Nachfrage der letzten zwei Jahre. „Ab Ende 2026 werden wir mit unserer Fernverkehrsflotte dann insgesamt 220.000 Sitzplätze in 421 Zügen bereitstellen können, so das Unternehmen. “ Und das sind die wichtigsten Fakten zum neuen ICE 3neo der Bahn:

Der neue ICE hat 439 Sitzplätze: 99 in der 1. Klasse, 340 in der 2. Klasse (davon 16 im Bordrestaurant).

Der Familienbereich bietet 16 Plätze, und das Kleinkindabteil hat eine Kapazität von fünf Plätzen. Zwei Rollstuhlplätze sind ebenfalls vorhanden.

Technisch basiert der Zug auf der Plattform des ICE 3. Die Höchstgeschwindigkeit des neuen ICE 3neo beträgt 320 km/h. Insgesamt sind 32 Achsen am Zug verbaut, wovon 16 angetrieben werden.

Der neue Zug bringt 10.900 PS auf die Schiene. Der ICE verfügt über mobilfunkdurchlässige Fensterscheiben, die einen deutlich verbesserten Empfang im Zug ermöglichen. Mehr Informationen dazu finden Sie hier!

Die Zahlen zum ICE 3neo können sich sehen lassen. DB AG / Siemens

Ein Zugteil ist 200 Meter lang. In der Doppeltraktion kommt der neue ICE dann auf 400 Meter.

Auf jeder Seite am Zug befinden sich 12 Einstiegstüren, wovon eine für Rollstühle geeignet ist.

Im neuen ICE sind ebenfalls acht Fahrradstellplätze vorhanden.

Durch die neuen ICE-Züge werden 13.000 neue Sitzplätze in der Fernverkehrs-Flotte dazukommen.

Gefertigt wird der neue ICE an Siemens-Standorten

Ab Ende 2022 wird der erste neue ICE unterwegs sein. Zuerst komme er auf Verbindungen zwischen NRW und München zum Einsatz. Bis Ende 2026 soll die komplette Verfügbarkeit der neuen ICE-Züge gegeben sein. Gefertigt wird der neue ICE an Siemens-Standorten in NRW, Bayern und Österreich.

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Bahn-Chef Richard Lutz: „In den nächsten Jahren wächst die gesamte DB-Flotte im Fernverkehr um 20 Prozent. Auch wenn die Nachfrage aufgrund der Corona-Pandemie stark zurückgegangen ist, spricht auf längere Sicht alles für die klimafreundliche Schiene. Deshalb bleiben wir auf Wachstums- und Investitionskurs!“

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