Foto: dpa
Ein Krater, in dem ein Auto steckt, ist vor einer Grundstückseinfahrt im Stadtteil Hermsdorf zu sehen. Das Fahrzeug war in das Loch gefahren und musste von der Feuerwehr wieder herausgezogen werden. 

Durch den Bruch einer Wasserleitung in Berlin ist ein mehrere Meter großer Krater in einer Straße in Hermsdorf entstanden. Ein parkendes Auto rutschte am Donnerstagabend teilweise in das Wasserloch, wie die Feuerwehr mitteilte. Dazu twitterte sie ein Foto. Die um 21.10 Uhr alarmierten Feuerwehrleute sicherten den Wagen im Stadtteil Hermsdorf im Norden Berlins mit Gurten und Seilen und verhinderten so ein weiteres Abrutschen, wie ein Sprecher am Freitagmorgen sagte.

Die Bergung des Autos habe man dann dem Besitzer überlassen, weil keine weitere Gefahr bestand. Am Freitagmorgen war das Auto bereits herausgezogen worden. Das Loch in der Straße hatte einen geschätzten Durchmesser von vier Metern. „Es sieht aus wie ein kleiner See in der Straße“, sagte ein Feuerwehrsprecher am Abend. Wie tief es gewesen sei, war unklar. Aber ein bis zwei Meter könnten es gewesen sein, so die Feuerwehr.

Ein circa vier Meter großer Krater ist vor der Grundstückseinfahrt zu sehen. Die Ursache war der Bruch einer 15 Zentimeter dicken Wasserleitung.  Foto: dpa

Vier Keller von benachbarten Häusern waren geflutet. Bei zwei Häusern wurde vorsorglich der Strom abgestellt, da Leitungen im Keller unter Wasser standen. Alle betroffenen Häuser waren zwischenzeitlich ohne Wasserversorgung. Die Feuerwehr pumpte die Keller leer.

Um den Krater und das undichte Rohr kümmerten sich die Wasserbetriebe. Grund der Überflutung war eine etwa 15 Zentimeter dicke Wasserleitung in der Straße, die gebrochen war. Wie es zu dem Rohrbruch kommen konnte, war zunächst unklar.