Dieter Hallervorden, Geschäftsführer des Berliner Kabaretts „Die Wühlmäuse“ Foto: imago

Berlin -  Am 6. August berichtete der Berliner KURIER darüber, dass Schauspieler Dieter Hallervorden, Geschäftsführer des Kabarett-Theaters „Die Wühlmäuse“, aufgrund der wirtschaftlich schweren Lage bedingt durch die Corona-Krise sein Ensemble aufgelöst habe. Das stimmt so nicht. Hallervorden hat sie nicht alle rausgeworfen.

Es ist klarzustellen, dass sich Dieter Hallervorden lediglich dazu entschieden hat, das „3.Programm des Wühlmäuse-Ensembles“ aufgrund der Corona-Problematik zunächst auszusetzen, bestenfalls auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben. Dies war die Grundlage des Schreibens an die einzelnen Ensemble-Mitglieder, aus dem der KURIER zitierte und worauf sich die Enttäuschung der betroffenen und zitierten Schauspieler bezog.

Horst Evers macht den Auftakt: Ab dem 22. August  tritt er wieder auf der Bühne der Wühlmäuse auf.
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Weiterhin ist klarzustellen, dass der Theaterbetrieb in den Wühlmäusen durch behördliche Einschränkungen wegen Covid 19 zunächst unterbrochen war, es finden jedoch ab dem 22. August unregelmäßig und voraussichtlich ab dem 22. September wieder durchgehend mit einem wegen der gültigen Abstands- und Hygieneregeln reduzierten Saalplan Veranstaltungen statt. Den Auftakt macht am 22. August Kabarettist Horst Evers mit seinem Programm „Früher war ich älter – Corona-Edition“.

Zwar berichtete der KURIER auch, dass weiter Veranstaltungen stattfinden werden und eine Insolvenz für Dieter Hallervorden kein Thema sei , weil er das Theater aus privaten Mitteln stütze und am Leben erhalten will, dennoch meldeten sich viele besorgte Kabarettfreunde bei den Wühlmäusen.

Der Berliner KURIER möchte hiermit klarstellen, dass das Kabarett Wühlmäuse weiterhin existiert, den Schwierigkeiten in dieser Zeit trotzt und alles daran setzt, die Berliner mit ihren Vorstellungen zu erfreuen. Dafür drücken wir Dieter Hallervorden und dem gesamten Ensemble die Daumen.