Welche waren wohl die beliebtesten Baby-Vornamen im Jahr 2022? Diese Statistik gibt Aufschluss darüber.
Welche waren wohl die beliebtesten Baby-Vornamen im Jahr 2022? Diese Statistik gibt Aufschluss darüber. imago stock&people/Alex Ventura

Unzählige Babys kommen in Deutschland jeden Tag auf die Welt – und so unterschiedlich sie sind, so unterschiedlich sind auch ihre Namen. Trends gibt es dennoch – und so zeichnete sich auch im Jahr 2022 eine Vorliebe der Eltern für bestimmte Namen ab. Welche sind die beliebtesten Baby-Namen des Jahres – und wie sieht es in Berlin aus?

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Während bei den Mädchen der Name Emilia weiterhin auf Platz 1 des deutschlandweiten Rankings des Vornamen-Experten Knud Bielefeld steht, ist Noah nach 2020 nun erneut an der Spitze gelandet. „Beide Namen sind schon länger in den Top Ten“, sagte Bielefeld. Gleichzeitig ist ein neuer Name unterwegs in die Spitzengruppe. „Aufsteiger unter den Top-Namen ist der Jungenname Theo. Der ist in den letzten Jahren stetig an die Spitze gestiegen und jetzt schon auf Platz sechs.“

Beliebte Babynamen: Es gibt auch echte Namens-Verlierer!

Doch es gibt auch einen Namens-Verlierer! Jahrelang war der Vorname Ben bei Jungen extrem beliebt, nein Jahre stand er sogar auf dem ersten Platz der Liste – doch nun geht es rasant abwärts. „Der scheint jetzt so langsam aus der Mode zu kommen und auch langjährige Top-Namen wie Lukas oder Luka verschwinden langsam aus den Vornamen-Listen“, sagt Bielefeld. Ben findet sich momentan auf dem zehnten Platz.

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Für 2022 hat Bielefeld mit seinem Team nach eigenen Angaben etwa 250 000 Geburtsmeldungen aus ganz Deutschland erfasst. Das seien etwa 34 Prozent aller bundesweit geborenen Babys, hieß es. Die Auswertung basiert auf Quellen aus 423 Städten.

Berlin passt sich dem deutschlandweiten Ranking nur bedingt an. Charlotte, Mia und Emma waren hier besonders beliebte Namen für neugeborene Mädchen. Bei den Jungen waren dem Ranking zufolge Oskar, Liam und Noah die Spitzenreiter.

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Die Namens-Statistik hält übrigens auch einige interessante Überraschungen bereit. So gebe es laut Bielefeld recht viele Eltern, die ihre Mädchen auf den Namen „Layla“ tauften – der gleichnamige Partyschlager sorgte im Sommer für heftige Debatten. In Sachsen zeigt sich zudem ein spannender Trend zu Retro-Namen. So komme hier der Name Kurt sehr häufig vor – und auch Erwin ist beliebt. „Jahrelang wurden überhaupt keine Kinder Erwin genannt. Aber der taucht jetzt wieder auf - und den werde ich beobachten“, sagt Bielefeld.

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