Die Tesla-Baustelle: In der Fabrik sollen ab Juli 2021 bis zu 500.000 Fahrzeuge pro Jahr vom Band rollen Foto: imago images/Christian Thiel

Für den Bau seiner Fabrik in Grünheide bei Berlin darf der US-Elektroautobauer Tesla weitere 82,8 Hektar Waldfläche roden. Das Landesamt für Umwelt (LfU) erteilte am Montag nach Angaben des Umweltministeriums die Zulassung des vorzeitigen Beginns der Rodung.

Das Gelände benötigt Tesla den Angaben zufolge für Rohrleitungen und als Lagerungsmöglichkeit. Der vorzeitige Beginn erfolge nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz.

Eine Genehmigung für den Antrag auf vorzeitige Zulassung der Montage für einen Teil der Lackiererei steht dagegen noch aus.

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Tesla will in Grünheide bei Berlin jährlich rund 500.000 Wagen der kompakten Fahrzeuge Model 3 und Model Y bauen. Unternehmenschef Elon Musk will das künftige Werk des Elektroauto-Herstellers bei Berlin auch zur weltgrößten Batteriefabrik machen. Bisher baut Tesla über einzelne vorläufige Zulassungen, weil die komplette umweltrechtliche Genehmigung des Landes Brandenburg noch aussteht. Naturschützer und Anwohner befürchten negative Folgen für die Umwelt.