Tausende Menschen sind am Sonnabend in Berlin einem Aufruf des Bündnisses "Unteilbar" gefolgt. Unter dem Motto "Für eine gerechte und solidarische Gesellschaft" demonstrierten sie für  Menschenrechte, Solidarität und soziale Gerechtigkeit.  epd-bild/Rolf Zoellner

Tausende Menschen sind am Sonnabend für „eine offene und solidarische Gesellschaft“ durch Berlin gezogen. Unter diesem Motto hatte ein breites Bündnis aus Gewerkschaften, Parteien und Vereinen zur „Unteilbar“-Demonstration in der Hauptstadt aufgerufen. In mehreren Blöcken zu unterschiedlichen Themen startete der Zug am frühen Nachmittag in der Leipziger Straße und erreichte bereits nach etwa zwei Stunden den Ort der Abschlusskundgebung auf der Karl-Marx-Allee.

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Die Demo richtet sich gegen den Klimawandel, gegen Rassismus und soziale Ungerechtigkeit - und engagiert sich für Frauenrechte. imago/Emmanuele Contini

Die Polizei schätzte die Zahl der Teilnehmenden am Sonnabend auf knapp unter 10.000 Menschen. Eine Sprecherin der Veranstaltung ging davon aus, dass wie erwartet rund 30.000 Menschen erschienen seien.

Viele Initiativen beteiligt

Das Aktionsbündnis „Unteilbar“ vereint laut eigener Aussage rund 350 Initiativen. Mit dabei sind unter anderem Gewerkschaften, die Menschenrechtsorganisation Amnesty International oder die Klimabewegung Fridays for Future. Das Aktionsbündnis trete ein „für Solidarität, soziale Gerechtigkeit, Menschenrechte und ein konsequentes Handeln gegen die Klimakrise“, hieß es in einem Aufruf.

Es wurde voll in der Innenstadt.  imago/Emmanuele Contini

Zahlreiche Straßen gesperrt

„Vieles von dem, wofür wir hier und heute auf die Straße gehen, Frauenrechte, Demokratie, unabhängige Medien, die Rechte von queeren, religiösen und ethnischen Minderheiten, sind für Afghaninnen und Afghanen in weite Ferne gerückt“, sagte eine Sprecherin von Pro Asyl bei der Auftaktkundgebung.

Für die Großdemo sind zahlreiche Straßen gesperrt worden. Mehr dazu finden sie HIER

Der Zug führte über Leipziger Straße, Spittelmarkt, Gertraudenstraße, Mühlendamm, Grunerstraße und Alexanderstraße zur Karl-Marx-Allee. Das Ende der Veranstaltung ist etwa 23 Uhr. Die Karl-Marx-Allee ist schon seit Freitag, um 7 Uhr in beiden Richtungen zwischen Grunerstraße und Strausberger Platz gesperrt. Wegen der Abbauarbeiten der Rednertribüne bleibt die Sperrung bis Sonntag, ca. 16 Uhr, aufrechterhalten.