Der schwer beschädigte Mercedes kurz nach dem Unfall an der Sonnenallee. Foto: Morris Pudwell

In der Nacht zu Freitag, gegen 1.50 Uhr, kam eine betrunkene Frau beim Abbiegen aus der Pannierstraße in die Sonnenallee in Neukölln von der Fahrbahn ab. Sie prallte ungebremst in eine Ampel. Diese und das Fahrzeug wurden dabei schwer beschädigt.  

Die Frau konnte ihr Fahrzeug zunächst noch zurücksetzen, wurde aber nach Angaben von vor Ort „durch weitere Insassen des Fahrzeugs an einer Flucht gehindert“.  Das Kennzeichen des Coupés wurde bei dem Unfall abgetrennt und wickelte sich um den Ampelmast.

Sie erkannte den Ernst der Lage nicht

Alarmierte Polizisten sowie Einsatzkräfte der Feuerwehr trafen wenig später am Unfallort ein. Die betrunkene Frau turnte laut Augenzeugen „während des Einsatzes fröhlich an der Unfallstelle herum und erkannte den Ernst der Lage überhaupt nicht“.

Die betrunkene Unfallfahrerin auf dem Weg zu einem Polizeiauto.
Foto: Morris Pudwell

Die große Frage war, wie viel hatte sie wohl „getankt“ und würde sich das an diesem Morgen noch feststellen lassen. Zum Glück für die Polizei hatte die Gluck-gluck-Lady nichts gegen eine Überprüfung. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest zeigte dann einen Wert von über 1,6 Promille.

Die Unfallfahrerin wurde anschließend von Polizeikräften zur Blutentnahme gebracht. Ein normales Prozedere. Die anderen, ebenfalls betrunkenen Insassen des Fahrzeuges durften den Unfallort nacheinander verlassen. Gegen die Frau wird nun ermittelt.