Blitze zucken über Berlin und Brandenburg.  Matthias Habel/dpa

Über Berlin sammeln sich Gewitter. Örtlich regnet es heftig. Die Sirenen der Feuerwehr sind zu hören. Kommt das Katastrophenwetter jetzt zu uns?  

Die Bilder von der Todesflut in NRW und Rheinland-Pfalz haben das ganze Land schockiert: Die heftigsten Unwetter seit Jahrzehnten haben eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Und noch immer gibt es keine Entwarnung von den Meteorologen. Extremwetter ist weiterhin möglich. Auch in Berlin und Brandenburg.

Unwetter „nicht ausgeschlossen“

Tatsächlich muss sich die Region am ganzen Wochenende auf Gewitter und Starkregen einstellen. Außerdem sind am Freitag noch Sturmböen mit einer Geschwindigkeit von bis zu 65 Kilometern pro Stunde und Hagel möglich, wie eine Sprecherin des Deutschen Wetterdienstes (DWD) mitteilte.

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In Berlin kann es örtlich Starkregen geben.  imago/Christian Spicker

Nach der Prognose sind unwetterartige Entwicklungen mit Starkregenmengen bis 40 Liter pro Quadratmeter „nicht ausgeschlossen“. Die Höchsttemperaturen am Freitag liegen zwischen 26 und 31 Grad. In Richtung Oder wird es voraussichtlich längere sonnige Abschnitte geben.

In der Nacht ziehen sich die Wolken zurück

In Berlin und Brandenburg wird es zunächst kräftig rummsen. Die Wolken ziehen sich erst in der Nacht zu Samstag etwas zurück und die Gewitter werden weniger. Lokal ist noch mit Schauern sowie stellenweise mit Nebel zu rechnen. Die Tiefstwerte in der Nacht liegen zwischen 16 und 20 Grad.

Im Tagesverlauf kommt dann der Regen, vor allem im Südosten Brandenburgs, wieder zurück. Im Nordwesten Brandenburgs nehmen die Schauer im Tagesverlauf ab und es lockert auf. Auch in der Prignitz wird es am Abend voraussichtlich heiter. Die Höchstwerte am Samstag liegen zwischen 24 und 29 Grad.

Abseits einzelner Gewitter bleibt die Nacht zum Sonntag weitgehend niederschlagsfrei. Laut der Sprecherin setzt sich Hochdruckeinfluss durch und es wird kühler. Bei Höchstwerten zwischen 24 und 26 Grad bleibt es trocken. Zum Beginn der neuen Woche liegen die Höchstwerte bei bis zu 24 Grad, zudem ist es weitgehend trocken und windig.

Katastrophen-Alarm im Bayern und Sachsen

Deutlich größer ist aktuell die Gefahr in einer Region zwischen dem Berchtesgadener Land und dem Erzgebirge. Dort werden für das Wochenende Hochwasser und Dauerregen mit bis zu 100 Litern pro Quadratmeter erwartet. Der Katastrophenschutz ist in Alarmbereitschaft.