Ein Rotfuchs steht auf dem Rasen des Garten von Schloss Bellevue, dem Amtssitz des Bundespräsidenten, und beobachtet die Umgebung. Der sogenannte „Präsidentenfuchs“ wurde auf den Namen „Theo“ getauft und genießt in dem gesicherten Areal alle Freiheiten. dpa

Der Fuchs, der regelmäßig am Schloss Bellevue, dem Amtssitz des Bundespräsidenten in Berlin, zu sehen ist, heißt seit Januar offiziell Theo. Jetzt gelang eine besonders schöne Aufnahme des Tieres.

Zuvor hatte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeierim Winter über seinen Instagram-Account nach einem Namen für den Fuchs gesucht.

Allein über Instagram waren mehr als 10.000 Kommentare mit Namensvorschlägen eingegangen. Hinzu kamen auch per E-Mail und Post zahlreiche Vorschläge.

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„Sie können sich vorstellen, dass es da alles andere als leicht fällt, einen einzigen Namen auszuwählen“, wurde der Bundespräsident zitiert. „Aber ‚Theo‘ gefiel mir besonders gut. Ich finde, das ist ein ganz besonders schöner Name für unseren Fuchs im Park von Bellevue.“

Namenspate ist laut Steinmeier der erste Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland, Theodor Heuss (1949-59).

Sanierung von Schloss Bellevue geplant 

Wie Theo die geplanten Sanierungsarbeiten, die von 2025 bis 2029 am bröckelnden Schloss Bellevue stattfinden sollen, findet, ist  hingegen nicht bekannt.

Schloss Bellevue muss saniert werden. Der Bundespräsident muss vorübergehend ausziehen.  Imago 

Der Bundespräsident soll dann mit seinen 200 Mitarbeitern für die Dauer der Bauarbeiten ein einen Ersatzbau umziehen, für den 65 Millionen Euro Miete fällig, werden. Die wohl teuerste „Zwischenunterbringung“ in Berlin.

Dazu kommen aber noch die Renovierungskosten in mittlerer dreistelliger Millionenhöhe für den maroden Amtssitz. Schon Roman Herzog hatte den Bau von 1787 als Bruchbude bezeichnet.

BER-Architekten sollen Schloss Bellevue sanieren

Den Auftrag zur „denkmalgerechten Sanierung“ von Schloss Bellevue hat das  Architekturbüro Gerkan, Marg und Partner bekommen. Die Architekten, die auch schon am Berliner Hauptbahnhof und am BER) zugange waren.

Der Neubau ist gegenüber vom Kanzleramt geplant, auf einem Grundstück Ecke Elisabeth-Abegg-Straße und Alt-Moabit. Vielleicht zieht Theo ja mit um, oder wenigstens seine Kinder – in Berlin sind solche Großbauvorhaben ja generationenübergreifende Projekte.