Nach dem Platzen des Großaquariums hat die Berliner Feuerwehr einige Fische retten können. 
Nach dem Platzen des Großaquariums hat die Berliner Feuerwehr einige Fische retten können.  dpa/Soeren Stache

Nach dem Aquarien-Crash gibt es Überlebende! Nicht alle der etwa 1500 Flossenträger bezahlten das Platzen des Berliner AquaDoms mit dem Leben.

Zunächst konnten nach Angaben des Gebäudeeigentümers etwa 630 Fische aus den unterirdischen Zuchtbecken gerettet worden. Diese Fische befanden sich nicht im geplatzten Aquarium AquaDom, sondern in anderen Becken, wie der Sprecher von Union Investment, Fabian Hellbusch, am Samstag mitteilte.

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Sie seien auf den Berliner Tierpark, den Zoo, das Sealife im Dom Aquarée und unter einem Netzwerk von Spezialzüchtern verteilt worden. „Dieser Verteilungsvorgang ist aktuell noch nicht abgeschlossen – dies wird morgen vermutlich erledigt sein“, hieß es. Die Maßnahme werde mit Tiermedizinern abgestimmt.

Mitarbeiter des Berliner Zoos kümmern sich um einen Koi. Drei Kois wurden nach dem Platzen des Aquariums in einem Berliner Hotel in den Zoo gebracht. 
Mitarbeiter des Berliner Zoos kümmern sich um einen Koi. Drei Kois wurden nach dem Platzen des Aquariums in einem Berliner Hotel in den Zoo gebracht.  Zoo Berlin/dpa

Im Berliner Zoo kamen am Freitagabend bereits drei Kois an, wie eine Sprecherin am Samstag bestätigte. Sie seien derzeit in einem separaten Becken im rückwärtigen Bereich untergebracht. „Vermutlich kommen im Laufe des Tages noch einige Salzwasserfische an.“

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Lebende Fische in Pfützen gefunden

Die meisten Bewohner des geplatzten 16 Meter hohen Aquarium hatten zwar nicht ganz so viel Glück, aber einige überlebten auch hier. In dem Ring, der das Aquarium eigentlich stabilisieren sollte, sammelte sich laut Feuerwehr etwas Wasser. „Drei große Eimer voll“ lebende Fische seien aus dem Bereich etwa gerettet worden, sagt ein Feuerwehrsprecher. Auch unter Trümmerteilen seien am Freitag immer wieder lebende Fische in Pfützen gefunden worden.