Ein Mieter hatte seinen Elektroherd mit Gas-Kartuschen gefüllt, das Gerät eingeschaltet und dann die Wohnung verlassen.
Ein Mieter hatte seinen Elektroherd mit Gas-Kartuschen gefüllt, das Gerät eingeschaltet und dann die Wohnung verlassen. Imago/stock & people

Einer aufmerksamen Berlinerin ist es zu verdanken, dass es in einem Wohnhaus in Marzahn nicht zu einer Katastrophe kam. Denn ein Nachbar von ihr hatte in seiner Wohnung eine hochexplosive Mischung, die leicht hätte hoch gehen können …

Wollte der 28-Jährige etwa die Wohnung an der Allee der Kosmonauten in die Luft sprengen? Der Verdacht liegt nahe. Laut der Polizei hatte der Mann in den Backofen seines Elektroherdes mehrere Gas-Kartuschen gelegt und das Gerät angeschaltet. Dann soll der Mann die Wohnung verlassen haben.

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Nicht auszudenken, was hätte passieren können. Zum Glück hatte eine Nachbarin im Haus einen verdächtigen Gasgeruch bemerkt, teilte die Polizei weiter mit. Die Frau rief sofort die Feuerwehr.

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Gas-Kartuschen im Herd: Nachbarin bemerkte zum Glück den verdächtigen Geruch

Die Feuerwehrleute verschafften sich Zugang zu der Wohnung. In der Küche entdeckten sie den eingeschalteten Elektroherd und die darin liegenden Kartuschen, die mit Gas gefüllt waren. Eine war bereits explodiert und hatte die Ofentür herausgesprengt, berichtet die Berliner Zeitung. Die Einsatzkräfte schalteten sofort alle Sicherungen in der Wohnung aus und lüfteten den Bereich, so der Polizeisprecher.

Die Feuerwehr alarmierte die Polizei, die nach dem 28-jährigen Mieter fahndete. Als dieser am nächsten Morgen in seine Wohnung zurückkam, wurde er festgenommen. Die Polizei teilte mit, dass  gegen den Mann Haftbefehl erlassen wurde. Das Brandkommissariat leitete gegen ihn Ermittlungen wegen des Verdachts eines versuchten Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion (Gas) ein.