Abschnitt der Autobahn 20
Abschnitt der Autobahn 20 imago (Archivbild)

Gemeinsamer Familienausflug an die Ostsee: Insgesamt acht Personen saßen in dem Van, der am Mittwochmorgen auf der A20 in der Uckermark schwer verunglückt ist. In dem Opel Vivaro saß eine Familie mit vier Kindern und den Großeltern aus Bad Freienwalde sowie dem Familienhund.

Laut der Brandenburger Polizei kam der Kleinbus am Morgen zwischen den Anschlussstellen Prenzlau Süd und Ost von der Straße ab. Laut Nordkurier hatte der Van gerade einen Lkw überholt, als dessen Fahrer wieder auf die rechte Spur wechseln wollte. Welcher der Insassen am Steuer saß, ist demnach noch unklar. Aus bislang unbekannten Gründen soll das Fahrzeug dann nach rechts von der Fahrbahn abgekommen sein, über die Standspur in den Graben- und Böschungsbereich geraten. Dabei überschlug sich das Fahrzeug.

Vier Rettungshubschrauber nach tödlicher Tragödie auf der A20 im Einsatz

Zwei der Insassen starben – Alter und Identität der Todesopfer seien noch unbekannt, hieß es von der Polizei. Allerdings teilte die Polizei zugleich mit, dass die Verletzten zwei jeweils 39 Jahre alte Erwachsene sowie ihre vier Kinder seien. Die Eltern sowie eines der Kinder wurden per Rettungshubschrauber ins Krankenhaus transportiert, hieß es weiter. Die Verunglückten sind also offensichtlich die Großeltern der Kinder. Drei Kinder kamen verletzt in ein Krankenhaus. Die Kriminalpolizei ermittle nun die genaue Unfallursache und ziehe dazu auch Sachverständige heran.

Vier Rettungshubschrauber sollen laut Nordkurier im Einsatz gewesen sein. Der Hund wurde in die Obhut eines Tierarztes gegeben. In nördliche Fahrtrichtung war die Autobahn bis Mittag voll gesperrt.