In den Verteilzentren kommen jetzt jede Menge Weihnachtspakete an, die ausgeliefert werden müssen.  
In den Verteilzentren kommen jetzt jede Menge Weihnachtspakete an, die ausgeliefert werden müssen.   Rolf Vennenbernd/dpa

Alle Jahre wieder! Viele glauben, man hat noch viel Zeit zum Geschenke kaufen und verschicken – und dann droht diese Frist: Der Stichtag, an dem die Pakete aufgegeben werden müssen, damit die Geschenke bei den Lieben noch rechtzeitig zum Weihnachtsfest ankommen. Und diese Frist läuft nun ab. Und noch etwas gibt es zu beachten: Der DHL-Paketbote stellt nicht mehr alle Päckchen zu, auch wenn der Empfänger zuhause ist.

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Wer noch keine Weihnachtspakete verschickt hat, muss nun schnell sein: Bis zum kommenden Dienstag (20. Dezember) müssen die Päckchen bei der DHL abgegeben werden, wenn sie noch rechtzeitig zum Fest bei den Empfängern ankommen sollen. Die Frist gilt allerdings nur für Pakete, die innerhalb Deutschlands versendet werden. Der Stichtag für das Paketversenden in Richtung EU-Ausland ist bereits abgelaufen.

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Der Stichtag 20. Dezember gilt auch für den Paket-Zusteller GLS. Den kommenden Dienstag sollten auch alle diejenigen beachten, die noch im Internet Geschenke kaufen wollen. Auch beim Versandhandel ist man auf der sicheren Seite, wenn man die Bestellungen bis zum 20. Dezember aufgegeben hat, damit die Ware noch pünktlich ankommt.

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Frist verpasst: Dies Chance gibt es noch, wenn das Weihnachtspaket pünktlich ankommen soll

Hat man die Paket-Frist verpasst, gibt es noch eine kleine Chance. Beim Paketdienst DPD gilt für Standardpakete innerhalb Deutschlands der Mittwoch (21. Dezember) als letzter Abgabetermin. Auch bei der DHL kann man an diesem Tag noch Pakete abgegeben, die innerhalb Deutschlands und sogar innerhalb einiger EU-Länder ausgeliefert werden – per „ExpressEasy“-Service.

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Der Haken: Das kostet bei der DHL extra. Innerhalb Deutschlands kostet dieser Service für Pakete bis zu zwei Kilogramm mindestens 14 Euro, für ein kleines Paket ins europäische Ausland werden 47 Euro fällig.

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Ein Zusteller bringt Pakete. Doch nicht alle DHL-Sendungen werden bis zur Tür geliefert.
Ein Zusteller bringt Pakete. Doch nicht alle DHL-Sendungen werden bis zur Tür geliefert. Imago/Winfried Rothermel

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Normalerweise sollten die Pakete beim Empfänger an der Tür zugestellt werden. Es gibt aber eine Ausnahme. Da bleiben die Pakete in der Filiale, müssen dort abgeholt werden.

Das gilt für Nachnahme-Sendungen. Denn bei diesen bestellten Waren zahlt der Kunde nicht beim Händler, sondern beim Zusteller, so wie es bei vielen Online-Versandhäusern der Fall ist. Da die Boten aber gerade in der Weihnachtszeit Mehrarbeit beim Zustellen der Pakete haben, sollen sie nun entlastet werden, in dem Nachnahme-Sendungen nicht an der Haustür ausgeliefert und abkassiert werden. Das passiert in den Filialen.

Denn normalerweise müssen die Zusteller bei den Empfängern den Betrag für die Nachnahme-Sendungen kassieren, Wechselgeld rausgeben oder den Betrag mit Kartenlesegerät abbuchen. Das kostet Zeit. Stattdessen legt der Bote die übliche Karte in den Briefkasten, auf der steht: „Die Sendung konnte nicht zugestellt werden und wird in die Filiale gebracht.“  Der Empfänger, obwohl er zuhause ist, muss das Paket abholen. Das gilt auch für Pakete, in denen sich Waren befinden, für die noch eine Zollgebühr gezahlt werden muss.