Nach einer irren Verfolgungsjagd war dieser Renault in einen Vorgarten gelandet.
Nach einer irren Verfolgungsjagd war dieser Renault in einen Vorgarten gelandet. Pudwell

Das war eine irre, filmreife Verfolgungsjagd in der Nacht. Mehrere Einsatzwagen der Polizei verfolgten einen Wage  über die Stadtgrenze hin weg - offenbar ein sogenanntes „Koks-Taxi“. Am Ende landete der Pkw in einem Vorgarten.

Und so fing es an: Gegen 1.40 Uhr fiel einer Polizeistreife am Berliner Stadtrand in Eiche (Landkreis Barnim) ein weißer Renault auf. Die Beamten wollten das Fahrzeug stoppen. Doch der Fahrer des Pkw reagierte nicht auf die Anhaltezeichen der Polizei und gab richtig Vollgas.

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Polizisten haben die Insassen des Wagens festgenommen - später sind sie wieder frei.
Polizisten haben die Insassen des Wagens festgenommen - später sind sie wieder frei. Pudwell

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Die Beamten fordern Verstärkung an. Mehrere Polizeistreifen beteiligten sich an der Verfolgungsjagd, die mit über 120 Stundenkilometern durch Brandenburg und Marzahn führt. Eine Polizeisperre hat der Flüchtige und seine beiden Mitfahrer durchbrochen.

An einer Kreuzung, auf der Hönower Straße, endete die Flucht des vermeintlichen „Koks-Taxis“. Der Renault-Fahrer macht einen Fahrfehler und baut einen Unfall. Der Pkw kracht durch einen Zaun, mäht eine Hecke um und landet direkt in den Vorgarten eines Einfamilienhauses.

Feuerwehrleute bergen den Renault aus dem Vorgarten.
Feuerwehrleute bergen den Renault aus dem Vorgarten.

Die Insassen des Wagens versuchen zu flüchten. Doch die Polizei kann die ersten Übeltäter stellen, nimmt sie fest. Ein dritter Insasse konnte noch bis in eine Nachbargrundstück flüchten, wurde dann aber auch festgenommen. Die Feuerwehr musste kommen, um das Unfallauto aus dem Vorgarten zu holen.

Polizisten stellten im Fahrzeug mehrere Gefäße mit einer weißen Substanz sicher. Üblicherweise werden in solchen Gefäßen Kokain oder Speed transportiert.

Die drei Festgenommenen wurden vor Ort allerdings wieder freigelassen. So ist Berlin!