Der Renault des Fluchtfahrers steht am Vorgarten des Kaffeehauses in Berlin-Tempelhof.
Der Renault des Fluchtfahrers steht am Vorgarten des Kaffeehauses in Berlin-Tempelhof. Morris Pudwell

Rasen wie der Teufel und dann mit großem Rumms das Auto parken. Spektakulär endete die Flucht eines Fahrers in Berlin-Tempelhof. Der Mann flüchtete erst vor der Polizei, dann gab’s eine Zwangspause im Kaffeehaus.

Gegen 2 Uhr wollten die Polizeibeamten einen Renault-Fahrer in Berlin-Tempelhof kontrollieren. Das gefiel dem Fahrer offenbar gar nicht. Er  gab Vollgas und sauste davon. Lange gut ging das aber nicht.

Lesen Sie auch: Juckt ihre Nase auch schon? Erste Pollen fliegen – Allergiker schniefen so früh wie nie! >>

In der Rathausstraße, Höhe Prühßstraße verlor der Flüchtende die Kontrolle über sein Fahrzeug. Er schleuderte, rammte einen parkenden Pkw und landete schließlich actionfilmreif im Zaun des Vorgartens eines Kaffeehauses.

Renault-Fahrer erwarten mehrere Anzeigen

Ermittler stellten das verunglückte Fluchtfahrzeug sicher. Den Fahrer erwarten nun mehrere Anzeigen, unter anderem wegen illegalen Kfz-Rennens gegen sich selbst, wie es heißt. An den Fahrzeugen und dem Vorgarten entstand Sachschaden in unbekannter Höhe.

Die Polizei ermittelt noch zu den Hintergründen der Flucht. Ob der Fahrer gestellt wurde oder zu Fuß flüchten konnte, war vor Ort nicht zu ermitteln. Fragen wurden von der Polizei zunächst nicht beantwortet.

Erst am Wochenende war ein Porsche-Fahrer mit einem siebenjährigen Kind mit überhöhter Geschwindigkeit durch Charlottenburg und Westend gerast. Dabei hätte es zu einem schweren Unfall kommen können.

Lesen Sie auch: Hund mit Vergiftung in Klinik eingeliefert – war es ein irrer Hundehasser?>>

Die Beamten hatten den verantwortungslosen Vater auf der Stadtautobahn gesehen. Der 46-Jährige beschleunigte immer wieder stark und wechselte schlagartig die Spuren. Außerdem überholte er andere Autos von rechts und links. Ein Wagen musste deshalb eine Gefahrenbremsung machen. Die Polizisten folgten dem Porsche des 46-Jährigen und stoppten den Raser schließlich. Auch gegen ihn wird wegen des Vorwurfs eines verbotenen Autorennens ermittelt, wie die Polizei am Samstag mitteilte.