In der Blücherstraße gab es einen Brand, den die Feuerwehr schnell unter Kontrolle hatte.
In der Blücherstraße gab es einen Brand, den die Feuerwehr schnell unter Kontrolle hatte. Sabine Gudath

Bei einem Kellerbrand in einem Wohnhaus an der Blücherstraße (Kreuzberg) erlitten vier Menschen, darunter eine Familie, so schwere Rauchvergiftungen, dass sie ins Krankenhaus gebracht werden mussten. Die Feuerwehr war am Sonntag um 15.30 Uhr alarmiert worden und fand in dem elfgeschossigen Gebäude einen Kellerbrand vor: Es sollen 40 große Kartons mit Hygieneartikeln gebrannt haben.

Das Feuer war mit einem C-Rohr schnell gelöscht, nachdem es gefunden worden war, die Treppenhäuser waren jedoch völlig verqualmt. Elf Zweier-Trupps gingen mit Atemschutz hinein, suchten in drei Dutzend Wohnungen nach Eingeschlossenen.

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Acht Menschen wurden von ihnen aus dem Gebäude geholt, zwei weitere verließen es allein. 87 Feuerwehrleute waren insgesamt im Einsatz.

Zunächst war die Feuerwehr davon ausgegangen, dass der Einsatz einem Seniorenheim gelten würde. Tatsächlich werden die Ein-Zimmer-Appartements vorwiegend von zwei Organisationen für betreutes Wohnen von Wohnungslosen und Jugendlichen genutzt. Gegen 17.30 Uhr konnten die Bewohner ins Haus zurück, nachdem drei Lüfter den Qualm herausgepustet hatten.