Umgestürzter Baum in der Schwedter Straße im Prenzlauer Berg. Foto: Pudwell

Nach heftigen Gewittern mit Sturmböen ist die Berliner Feuerwehr am Montagnachmittag zu mehr als 100 Einsätzen gerufen worden. „Bei uns herrscht der Ausnahmezustand Wetter“, sagte ein Sprecher. Besonders der Nordosten der Hauptstadt sei betroffen. Wie in einer Schneise seien etliche Bäume umgestürzt.

Derzeit müssten dazu noch etwa 90 Notrufe abgearbeitet werden. „Das wird uns noch Stunden beschäftigen“, so der Sprecher. Seit 14.30 Uhr seien rund 125 Notrufe aufgenommen werden. Vorerst müsse nach Dringlichkeit entschieden werden, nicht nach Eingang des Anrufes. Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr seien zusätzlich im Einsatz.

In Lichterfelde stürzte laut Feuerwehr ein Baum auf ein Auto. Dabei sei der Fahrer verletzt worden.

Auf Gleise der S-Bahnlinie S7 krachte in Marzahn nach Angaben der Berliner Verkehrsbetriebe ebenfalls ein Baum. Der Zugverkehr wurde zwischen Marzahn und Ahrensfelde zunächst unterbrochen. (dpa)