Ein kleiner Teil der Drogen, die von der Polizei beschlagnahmt wurden. Foto: Polizei

Einsatzkräfte der Bundespolizei haben zwei Dealer in einem Zug von Berlin nach Rostock aus dem Verkehr gezogen. Die beiden Beschuldigten führten nach Angaben der Polizei „Betäubungsmittel im Wert von etwa 12.000 Euro mit sich“. Dabei handelt es sich um etwa ein Kilogramm Amphetamine, 10 Gramm Kokain, mehr als 100 Ecstasytabletten sowie eine geringe Menge Cannabis.

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Die Bundespolizisten alarmierten die Kollegen der Landespolizei Mecklenburg-Vorpommern. Eine Polizeisprecherin: „Am Bahnhof in Waren (Müritz) erfolgte dann die Übergabe der beiden tunesischen Staatsangehörigen und der Betäubungsmittel an die Beamten der Landespolizei, da hier die Ermittlungen geführt werden.“

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Die Drogen wurden beschlagnahmt. Aufgrund des „Verdachts des Handels mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge“ wurde noch in der Nacht durch die Staatsanwaltschaft Neubrandenburg die vorläufige Festnahme der beiden Beschuldigten angeordnet. Anschließend stellte die Staatsanwaltschaft Antrag auf Haftbefehl gegen die Männer.