Am Freitag meldet sich der Frost zurück.  Foto: Fabian Strauch/dpa

Noch deutet wenig darauf hin, was uns bevorsteht. Doch ein Blick auf die Großwetterlage zeigt, dass sich das milde Novemberwetter bald mit einem Paukenschlag verabschiedet. Mehr als 150 Tote hat der Hurrikan "Eta" in Mittelamerika verursacht, Straßen überschwemmt und Brücken zerstört. Nun wehen die Überreste des Sturmtiefs vom Südwesten her zu uns. 

Zunächst beschert uns "Eta" eine sogenannte Warmfront, mit Höchstwerten von allerdings gerade einmal 12 Grad am Dienstag. Dazu erwartet der Deutsche Wetterdienst (DWD) im Tagesverlauf nachlassenden Sprühregen. In den kommenden beiden Tagen drehen die Höchstwerte nochmal bis 14 Grad auf. Die Tiefstwerte sinken in der Nacht zu Mittwoch auf 10 bis 7 Grad.

Vom Süden Brandenburgs her setzt sich im Tagesverlauf vielerorts die Sonne durch, und es bleibt trocken. In der Nacht sacken die Werte auf minimal acht Grad ab. Auch am Donnerstag bleibt es zunächst trocken, bis am Nachmittag gebietsweise Regen fällt. Dabei dreht sich der Wind abrupt von Südwest auf Nordwest und dreht zeitweise böig auf.

Eisige Luft aus der Rückseite von "Ex-Eta"

Und nun strömt auf der westlichen Rückseite von "Ex-Eta" eisige Luft ein. Die Werte nähern sich der Frostgrenze, und der DWD erwartet in Bodennähe leichten Frost bis minus ein Grad.

Am Freitag schaffen es die Höchstwerte bei einem Wechsel von wenigen Wolken und Sonne nicht über sechs bis acht Grad hinaus. Nachts sacken die Tiefstwerte wieder bis an die Frostgrenze, ortsweise sogar darunter. Achtung Hobbygärtner: In Bodennähe kann der Frost sogar bis zu minus vier Grad erreichen!

Auch am Wochenende bleiben die Höchstwerte voraussichtlich einstellig, und so wie es aussieht, startet auch die kommende Woche sehr kühl.