Mitarbeiter bereiten Wahlunterlagen für die Briefwahl vor. Zu Beginn der Briefwahl für die Berliner Wiederholungswahlen am 12. Februar werden bei einem Pressetermin im Rathaus Zehlendorf die Vorbereitungen vorgestellt. Nicht alles ging dabei glatt. 
Mitarbeiter bereiten Wahlunterlagen für die Briefwahl vor. Zu Beginn der Briefwahl für die Berliner Wiederholungswahlen am 12. Februar werden bei einem Pressetermin im Rathaus Zehlendorf die Vorbereitungen vorgestellt. Nicht alles ging dabei glatt.  Jens Kalaene/dpa

September, November oder Februar? Bei der Vorbereitung auf die Wiederholungswahl in Berlin ist es bei Informationen zum Wahldatum zu Fehlern gekommen. So wurde auf Hinweiszetteln zur Wiederholungswahl der Bezirksverordnetenversammlung ein falsches Datum gedruckt.

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In der englischen Fassung der Hinweiszettel stehe das richtige Datum, der 12. Februar, aber im Fließtext sei der 12. September genannt, teilte der Landeswahlleiter Stephan Bröchler am Donnerstag auf Anfrage mit. „Dieses Versehen ist ärgerlich und wir sind bereits dabei das zu korrigieren.“

Keine Auswirkung auf Gültigkeit 

Zuvor hatte der Berliner CDU-Generalsekretär Stefan Evers auf Twitter von „vielen offiziellen Wahlbenachrichtigungen“ mit einem falschen Termin geschrieben. Bröchler wies darauf hin, dass keine falschen Wahlbenachrichtigungen verschickt wurden, sondern „lediglich die Hinweiszettel in englischer Sprache“ ein falsches Datum hätten. „Das hat keinerlei Auswirkungen auf die Gültigkeit der Wahl.“ Wie viele dieser Hinweiszettel tatsächlich verschickt wurden, werde derzeit geklärt.

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Auch an anderer Stelle herrscht offenbar Verwirrung um das Datum der Wiederholungswahl. Die SPD-Fraktion postete auf ihrer Facebook-Seite: „Am 12. November werden das Abgeordnetenhaus und die Bezirksparlamente im Rahmen der Nachwahl erneut gewählt.“ Später änderte sie den Text zunächst auf das richtige Datum und löschte ihn anschließend.

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„Die Ursache ist menschlich: Ein simpler Tippfehler“, teilte die Fraktion auf Anfrage mit. „Um unnötige Diskussionen zu vermeiden, wurde der Post auf Wunsch des Parlamentarischen Geschäftsführers gelöscht.“ CDU-Politiker Evers schrieb zu einem Screenshot des SPD-Posts mit dem falschen Datum: „Wer SPD wählen will, soll das gern am 12. November tun.“