Patienten werden in einem Krankenhaus gepflegt.
Patienten werden in einem Krankenhaus gepflegt. Imago/Reichwein

Sie sind der Killer Nummer eins in Berlin und Brandenburg! Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind weiterhin die häufigste Todesursache in Berlin und Brandenburg. Wie das Amt für Statistik für die beiden Länder am Freitag mitteilte, starben daran 32,1 Prozent der im Jahr 2021 gestorbenen Menschen. 11.448 Berlinerinnen und Berliner starben an einer solchen Krankheit, in Brandenburg waren es 12.690 Menschen.

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Die Zahl der Verstorbenen in der Hauptstadtregion nahm den Angaben zufolge 2021 um 3,9 Prozent gegenüber dem vorangegangenen Jahr zu. In beiden Bundesländern zusammen starben 75.102 Menschen.

Das durchschnittliche Sterbealter bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen betrug in Berlin 81,7 Jahre und in Brandenburg 82,3 Jahre. 

Krebs ist die zweithäufigste Todesursache in Berlin und Brandenburg

Die zweithäufigste Todesursache waren demnach bösartige Neubildungen. An Krebs verstarben mit 8981 Verstorbenen in Berlin und 8312 Verstorbenen in Brandenburg auch 2022 viele Menschen.

Bei etwa 6000 Menschen war laut Statistikamt Covid-19 die ausschlaggebende Todesursache. Laut Statistikbehörde starben 5981 Personen in der Hauptstadtregion an den Folgen einer Corona-Infektion. Deren Zahl wuchs damit um 2757 Personen oder 85,5 Prozent gegenüber 2020. Covid-19 war damit für 8,0 Prozent aller Todesfälle verantwortlich, hieß es.

Im Jahr 2022 sind in Deutschland 1,06 Millionen Menschen gestorben. Die Zahl der Sterbefälle stieg damit im Vergleich zum Vorjahr um 3,4 Prozent, wie aus den vorläufigen Ergebnissen einer Sonderauswertung des Statistischen Bundesamtes hervorgeht, die am Dienstag in Wiesbaden veröffentlicht wurde.