Das Vivantes Klinikum in Neukölln. Die Intensivbetten in Berlins Krankenhäusern füllen sich mit Covid-19-Erkrankten. Foto: imago images

In Berlin sind innerhalb der vergangenen 24 Stunden 1084 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert worden. Das geht aus dem Lagebericht der Senatsgesundheitsverwaltung von Freitagnachmittag hervor. Die Gesamtzahl der Infizierten seit Beginn der Pandemie in der Hauptstadt stieg damit am Freitag auf 31.439.

Die meisten Neuinfektionen wurden im Bezirk Neukölln gemeldet (208). Dahinter folgen Mitte mit 146 neuen Corona Fällen und Tempelhof-Schöneberg mit 96 Neuinfektionen.

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Die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche lag am Freitag berlinweit bei 160,2. Die entsprechende Corona-Ampel steht weiter auf Rot. In drei Berliner Bezirken liegt diese sogenannte 7-Tage-Inzidenz über 200. Betroffen sind Neukölln (255,8), Friedrichshain-Kreuzberg (263,4) und Mitte (207,4).

Die beiden anderen Berliner Corona-Ampeln stehen weiter auf Grün: Die Reproduktionszahl, die angibt, wie viele Menschen ein Infizierter im Schnitt ansteckt, lag am Freitag bei 0,99, die Auslastung der Intensivbetten bei 12,2 Prozent. Dieser Wert nähert sich der ersten Warnschwelle von 15%: Bei Erreichen dieser Schwelle springt die entsprechende Warnampel auf Gelb, ab 25% auf Rot.

624 Covid-19-Erkrankte werden derzeit in den Berliner Kliniken behandelt, davon werden 155 intensivmedizinisch betreut. 255 Menschen sind insgesamt im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gestorben, am Freitag kamen zwei weitere Todesfälle hinzu. 20.302 Menschen gelten inzwischen als genesen, das sind 434 mehr als noch am Vortag. Somit verzeichnet Berlin derzeit 10.882 aktive Corona-Fälle.