Los geht's!  Die Einrichtungen in Berlin und Brandenburg füllen sich langsam wieder. Foto: imago stock&people

Eltern von Kleinkindern haben in der Corona-Zeit lange auf eine Entlastung gedrängt. Sie wurden gehört. Seit Montag dürfen Kinder, die mindestens fünf Jahre alt sind, wieder in die Berliner Kitas zurück – samt ihren Geschwistern. Der Beruf der Eltern spielt dabei keine Rolle.

Die Zeit ist erst mal auf vier Stunden pro Tag begrenzt, kann aber flexibel über die Woche eingeteilt werden, wie eine Sprecherin der Bildungsverwaltung sagt. Außerdem dürfen Tagesmütter und Tagesväter wieder alle Mädchen und Jungen aufnehmen, die sie auch vor Corona schon betreut haben, heißt es. Neben den Fünfjährigen konnten vorher schon Kinder von Alleinerziehenden, von Eltern in systemrelevanten Berufen, solche mit besonderem pädagogischen Bedarf und die Vorschulkinder in die Kitas zurück.

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Bildungssenatorin Scheeres: "Wir sind weiter in einer Ausnahmesituation."

Ab dem 8. Juni folgt der nächste Schritt: Dann kommen  Mädchen und Jungen hinzu, die mindestens vier Jahre alt sind. Auch sie dürfen dann ihre jüngeren Geschwisterkinder mitbringen. Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD) bittet die Eltern, mit den Kita-Leitungen eine bestmögliche, solidarische Lösung zu finden. Denn man sei weiter in einer Ausnahmesituation.

In Brandenburg ist es seit Montag  für alle Mädchen und Jungen möglich, die Kitas zu besuchen. Für mindestens einen Tag in der Woche. Das Angebot kann jede Einrichtung individuell ausweiten.