Elon Musk weiß nicht, ob er bis Dezember die Produktionsgenehmigung für seine neue Fabrik bekommt.

Tesla-Chef Elon Musk hat bei einem Bürgerfest in seiner ersten Elektroautofabrik in Europa aufs Tempo gedrückt – doch der Zeitpunkt für die Entscheidung über die Genehmigung ist offen. Offen ist auch der Ausgang des Machtkampfs, der zwischen ihm und den Behörden ausgebrochen ist.

Erst muss die Online-Erörterung von Einwänden abgewartet werden, die noch bis zum 14. Oktober läuft, das sagte die Sprecherin des Brandenburger Umweltministeriums, Frauke Zelt, am Montag in Potsdam. Dann werde die Erörterung ausgewertet, um zu sehen, ob sich zum Beispiel aus den Erläuterungen Prüfungen ergäben.

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Musk hatte am Samstag bei dem Volksfest auf der Fabrik-Baustelle in Grünheide bei Berlin gesagt, Tesla wolle spätestens im Dezember mit der Produktion starten. Der Elektroautohersteller aus den USA baut die Fabrik bisher über vorzeitige Zulassungen, weil die abschließende umweltrechtliche Genehmigung durch das Land Brandenburg aussteht.

800 Einwände gegen Tesla-Fabrik

Bei der Online-Erörterung, die nach einem überarbeiteten Antrag von Tesla für das Projekt nötig wurde, geht es um mehr als 800 Einwände. Umweltschützer und Anwohner befürchten negative Folgen für das Trinkwasser, Tesla weist die Kritik zurück.

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Ob Musk also wirklich im Dezember mit der Produktion in Brandenburg loslegen kann, ist noch längst nicht entschieden. Auf seiner  Twitter-Seite verbreitet der US-Unternehmer allerdings weiter Frohsinn und teilt Videos von der Giga-Party am Wochenende in Brandenburg.