Die Panda-Zwillinge im Zoo: Die kommentierten Fütterungen fallen aus. Foto: Zoo Berlin

Berlin - Das öffentliche Hauptstadtleben kommt immer mehr zum Erliegen: Nach Theater, Kneipen schließen nun auch die Tierhäuser von Tierpark und Zoo.

"Als Reaktion auf die Entwicklungen zum Coronavirus bleiben Aquarium und die Tierhäuser, das Schloss Friedrichsfelde sowie die Streichelzoos in Zoo und Tierpark Berlin bis auf Weiteres geschlossen", teilte am Sonntagmorgen Sprecherin Katharina Sperling mit. "Außerdem werden vorsorglich alle kommentierten Fütterungen abgesagt. Davon sind die Veranstaltungen bei  Eisbärin Hertha im Tierpark betroffen. Jedoch können Besucher das Jungtier und ihre Mutter Tonja weiter auf der Anlage sehen. Auch kommentierten Führungen bei den Panda-Zwilinge im Zoo fallen aus. Aber die China-Bären können weiter besichtigt werden.

Die Gastronomie in Zoo und Tierpark kann unter den kürzlich erlassenen Reglementierungen (Mindestabstand von 1,5 m zwischen den Tischen) weiterhin geöffnet bleiben. Der Betrieb der Tierparkbahn wird vorerst eingestellt.

Die weitläufigen Parks – der Tierpark Berlin gilt mit 160 Hektar Fläche sogar als der größte Landschaftspark Europas – bleiben zu den regulären Öffnungszeiten (9  bis 18 Uhr) für die Besucher geöffnet. Beim Aufenthalt im Freien gehen die Menschen laut Expertenmeinung kein erhöhtes Risiko ein, so Sprecherin Sperling. "Trotzdem bitten die Zoologischen Gärten Berlin die Besucher sich an die gängigen Hygiene- und Verhaltensregeln zu halten", sagt sie.

Die Versorgung der rund 30.000 Tiere ist sichergestellt, zahlreiche Mitarbeiter– u.a. Tierärzte und Tierpfleger – wohnen mit ihren Familien direkt vor Ort.