Corona-Viren unter dem Elektronenmikroskop. Foto:  Uncredited/NIAID/NIH/dpa

Berlin - Der Wert für die Sieben-Tage-Inzidenz ist erstmals seit Einführung des Berliner Ampelsystems über die kritische Marke von 30 gestiegen. Somit steht eine von drei „Ampeln“ nun auf Rot. Dies geht aus den von der Gesundheitssenatsverwaltung am Mittwoch veröffentlichten Zahlen hervor.

Die Inzidenz bezeichnet die Zahl der Infektionen pro 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen. Diese hatte seit Mitte April stets unter 30 gelegen und war im Sommer zeitweise sogar unter einen Wert von fünf gesunken. Seit Mitte September steigt er wieder dramatisch an.

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Die anderen beiden „Ampeln“ stehen zurzeit auf Grün: Die Reproduktionszahl „R“, die angibt, wie viele Menschen von einem Infizierten durchschnittlich angesteckt werden, liegt nach den Senatsangaben aktuell bei 0,93; die Auslastung der Intensivbetten in Berliner Krankenhäusern betrug am Dienstag 2, 4 Prozent und war somit gegenüber Montag um 0,3 Prozentpunkte gestiegen.