n einem Schaufenster in einem Ladengeschäft hängt ein Schild mit der Aufschrift "Bitte 2G beachten". dpa/Christophe Gateau

Der Handelskonzern Galeria-Karstadt Kaufhof ist mit dem Versuch gescheitert, die 2 G-Regel für den Einzelhandel in Berlin zu kippen. Mehrere ähnliche Klagen in anderen Bundesländern waren zuvor gescheitert. Noch anhängig ist eine Klage eines Brandenburger Modehändlers vor dem Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg.

Da das Weihnachtsgeschäft kurz vor Heiligabend weitestgehend gelaufen ist, haben die Klagen kaum noch Auswirkungen auf den Verkauf von Geschenken fürs Fest. Die Händler sind mit dem Geschäft im stationären Handel überwiegend unzufrieden. Die Rede ist von erheblichen Umsatzrückgängen.

Händler klagen über Umsatzrückgang, Online-Handel boomt

Wegen der Corona-Beschränkungen haben in den vergangenen Wochen viele Kundinnen und Kunden online bestellt. Der Andrang in den Geschäften erreichte nur 35 bis 40 Prozent dessen, was vor der Pandemie üblich war, sagte ein Branchensprecher. Wegen der Personenobergrenzen dürften es jedoch auch unmittelbar vor dem Fest nicht deutlich mehr werden.

Lesen Sie auch: Die komplette Liste auf einen Blick: An DIESEN 56 Orten in Berlin darf Silvester KEIN Feuerwerk gezündet werden >>

Die Branche wehrt sich gegen die Vorgabe, dass nur gegen Covid-19 Geimpfte oder Genesene (2G) Zutritt zu Geschäften haben. Angesichts der Corona-Lage dürfte die Regel nicht sehr bald politisch zurückgenommen werden. „Die Entscheidung bleibt für uns wahnsinnig wichtig“, sagte der Handelssprecher.