Post von der Polizei. 

In Berlin hat die Befragung zur Dunkelfeldstudie „Sicherheit und Kriminalität in Deutschland“ (SKiD) begonnen. Wie die Polizei  mitteilte, erhalten deshalb 1350 Berlinerinnen und Berliner Post im Auftrag der Polizei.

Mit der Dunkelfeldstudie, die unter Federführung des Bundeskriminalamtes in Zusammenarbeit mit den Polizeien der Länder durchgeführt wird, will die Polizei ihr Wissen über Kriminalität erweitern und auf dieser Grundlage ihre Strategien zur Verbesserung der objektiven und subjektiven Sicherheit weiterentwickeln.

Hierfür sollen Erkenntnisse zu den Straftaten gewonnen werden, die der Polizei nicht bekannt werden, also zu dem sogenannten Dunkelfeld. Darüber hinaus geht es um die Opfererfahrungen der Befragten. Weitere Fragen beziehen sich auf das Ausmaß an Furcht vor Kriminalität und die Wahrnehmung der Polizeiarbeit in der Bevölkerung.

Diese Studie soll ab sofort alle zwei Jahre durchgeführt werden. Aktuell werden bundesweit 120.000 Menschen befragt.

„Mit einer Teilnahme haben die angeschriebenen Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, der Polizei ihre persönlichen Erfahrungen mit dem Thema Sicherheit mitzuteilen. Damit wird der Polizei geholfen, auf einer größeren Wissensbasis zu agieren und ihre Maßnahmen noch gezielter auf die Bedürfnisse der Menschen auszurichten. Alle Bürgerinnen und Bürger, die ein Anschreiben erhalten haben, werden deshalb um Teilnahme gebeten“, hieß es von der Polizei dazu.