Im November 2020 veranstalteten Polizisten aus Sachsen eine Großrazzia in Berlin dpa/Annette Riedl

Im Zusammenhang mit dem Juwelendiebstahl aus dem Grünen Gewölbe in Dresden fahndet die Polizei nach vier weiteren Tatverdächtigen. Der Vorwurf lautet auf Beihilfe zum schweren Bandendiebstahl, wie die Staatsanwaltschaft Dresden am Donnerstag mitteilte. Den vier Beschuldigten wird vorgeworfen, die eigentliche Tat vorbereitet zu haben, indem sie den Tatort in dem Schatzkammermuseum Ende November 2019 ausgespäht haben. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse sollen sie den an der unmittelbaren Tatausführung beteiligten Beschuldigten zur Verfügung gestellt haben.

Aus den Aufnahmen der Videoüberwachung geht demnach hervor, dass sich das Quartett an dem Fenster aufgehalten hatte, durch welches die Täter am 25. November in die Museumssammlung eindrangen. Zudem hatten die vier Beschuldigten die Vitrine näher begutachtet, aus welcher der Schmuck entwendet wurde.

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Bei dem spektakulären Einbruch in das Schatzkammermuseum am 25. November 2019 hatten die Täter historische Schmuckstücke aus Diamanten und Brillanten von kaum schätzbarem Wert erbeutet. Knapp ein Jahr später, am 17. November 2020, schlug die Polizei mit einer Großrazzia in Berlin zu. Sie verhaftete drei verdächtige junge Männer aus einem arabischstämmigen Berliner Clan und fand Werkzeuge, Festplatten, Computer, Handys sowie Macheten, Äxte und Schreckschusswaffen. Ein 21-Jähriger wurde Mitte Dezember verhaftet, sein ebenfalls verdächtiger Zwillingsbruder ist noch immer auf der Flucht.