Ein Corona-Schnelltest ist jetzt doch nicht bei dm zu haben. Foto: dpa/Zacharie Scheurer

Ursprünglich wollte die Drogeriekette dm ab Freitag mit dem Verkauf von Corona-Selbsttests in den Filialen starten. Nun kündigt dm allerdings an, „dass die gelieferte Menge nicht ausreicht, um 2040 dm-Märkte angemessen versorgen zu können“. Deshalb werde es vorerst keinen Filialverkauf geben.

Die Corona-Schnelltests sollen nun ausschließlich über das Internet verkauft werden. „Wir haben heute die Corona-Selbsttests von Boson erhalten und sorgfältig geprüft, da für uns die verlässliche Qualität oberste Priorität hat. Die gelieferten Selbsttests haben wir soeben als verkehrsfähig eingestuft, sodass wir nun mit dem Verkauf starten“, so Christoph Werner, Vorsitzender der Geschäftsführung am Donnerstag in einer Pressemitteilung. Ein genaues Datum für den Verkaufsstart in den Filialen könne nicht genannt werden.

Erste Tests waren bei Aldi schnell ausverkauft

Bei Aldi war es bereits am Sonnabend mit dem Verkauf der Schnelltests losgegangen, die Packungen waren schnell ausverkauft. An der Kasse bekommt jeder Kunde nur eine Packung. Eine Packung enthält fünf Tests. Beim Discounter-Konkurrenten Lidl startete am Wochenende der Online-Verkauf der Tests, auch hier war die Nachfrage groß und die Webseite war zwischenzeitlich nicht erreichbar.

Auch Rossmann musste nach nur wenigen Minuten den Online-Verkauf von Selbsttests des Herstellers Boson einstellen. In der Nacht zu Dienstag hatte der Drogerie-Filialist erste Produkte angeboten. Auch hier soll es „bald“ Nachschub geben.

Die Edeka-Supermärkte wollen die Tests „in Kürze “anbieten. Rewe teilte mit, seine Supermärkte sollten mit Beginn der kommenden Woche sukzessive mit dem Verkauf von Selbsttests beginnen. Auch die Discount-Töchter der beiden Handelsunternehmen, Netto und Penny, wollen in den Verkauf der Selbsttests einsteigen. (mit dpa)