Hätte Erich Honecker über diese DDR-Witze lachen können - was glauben Sie? Fotos: imago/agefotostock, imago/Werner Schulze

Gerade erst feierte Deutschland den Tag der Deutschen Einheit - doch im Bereich Humor gibt es sie noch, die Mauer! Denn: Natürlich erzählt man auch heute, Jahrzehnte nach der Wiedervereinigung, gern Späße über die DDR, über Honecker, über Ossis und Wessis. Der KURIER veröffentlicht regelmäßig Witze, die sich an den Umständen der damaligen Zeit abarbeiten - hier kommt die Top-10 der DDR-Witze!

Witze aus der DDR: Können Sie über diese schönen Scherze lachen?

Ein altes Mütterchen wendet sich in Ost-Berlin an einen Volkspolizisten. „Entschuldigen Sie bitte, wo ist denn das Kaufhaus ‚Prinzip‘?“ Der wundert sich und meint: „So ein Kaufhaus gibt es hier gar nicht.“ Darauf das Mütterchen: „Das muss es aber geben. Unser Staatsratsvorsitzender Erich Honecker hat doch gesagt, dass es im Prinzip alles zu kaufen gibt.“

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Zur Zeit der DDR sitzen in einer Gefängniszelle drei Männer. Der eine fragt: „Warum sitzt ihr, Genossen?“ – „Ich bin fünf Minuten zu spät zur Arbeit gekommen, das war Sabotage.“ – „Ich bin fünf Minuten zu früh zur Arbeit gekommen, das war Spionage. Und du?“ – „Ich kam immer pünktlich zur Arbeit – und dann merkten sie, dass ich eine Uhr aus dem Westen hatte.“

In einer Kneipe fragt ein Betrunkener einen Unbekannten: „Kennst du den Unterschied zwischen meinem Bier und Honecker?“ – „Nein“, antwortet der Fremde finster. „Mein Bier ist flüssig und Honecker ist überflüssig.“ Fragt der andere bissig zurück: „Kennen Sie den Unterschied zwischen Ihrem Bier und sich?“ – „Nein ...“ – „Ganz einfach: Ihr Bier bleibt hier und Sie kommen mit.“

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Erich Honecker will sehen, wie beliebt er in der Bevölkerung ist, und klingelt deswegen bei den Leuten an der Haustür. An einer macht ein Junge auf und fragt: „Wer bist du denn?“ Erich beugt sich herunter: „Ich bin derjenige, der dafür sorgt, dass ihr einen Fernseher und immer genug zu essen habt!“ – „Mama, Mama, schnell, Onkel Frank aus Hamburg ist da!“

Eine der Komik-Legenden aus der DDR: Helga Hahnemann. Foto: imago/Gueffroy

Erich kommt im Winter in seinen Schrebergarten und sieht, dass jemand in den Schnee gepinkelt hat: „Erich ist doof“. Er lässt Mielke aufklären, wer diese Sache verbrochen hat. Am Folgetag meldet Mielke: „Also, Erich, wir haben's raus: Der Urin ist von Egon und die Handschrift von Margot.“

Witze aus der DDR: Oft geht es um die Mangelwirtschaft vor der Wende

Kunde im Werkzeuggeschäft. „Haben Sie 50er Nägel?“ Verkäuferin: „Ne, Nägel ha'm wa keene.“ – „Dann nehme ich eben Schrauben.“ – „Schrauben ooch nicht.“ Darauf der Kunde: „Was haben Sie denn überhaupt?“ Verkäuferin: „Wir ha'm durchgehend jeöffnet.“ – „Aber wenn Sie nichts zu verkaufen haben, warum haben Sie dann durchgehend geöffnet?“ – „Wir können den Laden nicht abschließen, wir ha'm och keene Schlösser!“

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Ein Berliner erfährt, dass es in Frankfurt/Oder Autoreifen zu kaufen gibt. Er geht zum Fahrkartenschalter. „Hallo, ich möchte nach Frankfurt/Oder, um Autoreifen zu kaufen.“ Der Kartenverkäufer schiebt ihm einen Fahrschein nach Magdeburg zu. „Ich wollte nicht nach Magdeburg, sondern nach Frankfurt!“ Darauf der Verkäufer: „Das habe ich verstanden, aber Sie müssen sich anstellen!“

Eine Frau kommt ins Centrum-Warenhaus. „Ich hätte gerne eine weiße Bluse.“ – „Ham wa nich.“–„Dann einen schönen weißen BH?“–„Ham wa nich.“–„Einen schönen weißen Slip?“ – „Könn se haben, aber dazu brauchen wir eine Bescheinigung Ihres Betriebes, dass Sie einer bückenden Tätigkeit nachgehen.“

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Ein Ami, ein Russe und Erich Honecker unterhalten sich, wer am schnellsten bauen kann. Der Ami sagt: „Wir renovieren das Weiße Haus in zwei Wochen.“ Der Russe sagt: „Wir streichen die Kreml-Mauer in einer Woche.“ Darauf Honecker: „Ich bin heute Morgen über den Alex gelaufen und sah einen Bauarbeiter. Ich fragte ihn, was er macht. Er sagte: Wir bauen hier eine Brauerei. Als ich am Abend wiederkam, war er schon besoffen.“

Zwei Volkspolizisten gehen über den Alexanderplatz. Auf ihrem Weg liegt ein 20-Pfennig- Stück. Sagt der eine: „Du, damit kann man telefonieren.“ Der andere hebt den Zwanziger hoch, hält sich die Münze an den Mund und sagt: „Hallo Mutti, hörst du mich?“