Leise rieselt der Schnee: Weihnachtsbaumverkauf am Kudamm. Imago/Zeitz

Nur noch zwei Wochen bis Heiligabend. Der Schnee kam gerade rechtzeitig, um  weihnachtliche Stimmung aufkommen zu lassen. Und was gehört zu Weihnachten? In den meisten Familien natürlich ein festlich geschmückter Baum.  Überall in der Stadt gibt es jetzt wieder Verkaufsstellen für Nordmanntannen & Co. Der KURIER hat nachgefragt, was Sie in diesem Jahr für einen Baum ausgeben müssen.

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Stationärer Verkauf: Im Tannen Paradies Tierpark (Am Tierpark 64, Friedrichsfelde) gibt es Nordmanntannen ab 14 Euro (60 bis 65 Zentimeter, Fichten ab 19 Euro (100 Zentimeter). Die 1,50-Meter-Nordmanntanne kostet 44 Euro, zwei Meter 64 Euro. Wahlweise gibt es die Nordmanntannen auch im Topf mit Wurzeln. Preis: zwischen 19 Euro (50 Zentimeter) und 54 Euro (1,50 Meter). Ähnlich sind die Preise bei Tanne-Berlin. In der Kategorie „Nordmann Prima“ werden 29 Euro (1 bis 1.50 Meter) bis 249 Euro (4 bis 4,50 Meter)  verlangt. Tannen zwischen 1,50 und 1,75 Meter kosten 44 Euro, zwischen 2 und 2,25 Meter 64 Euro. Verkaufsstellen gibt es unter anderem am Bernhard-Lichtenberg-Platz in Tegel und in der Karolinenstraße 1-2 in Reinickendorf. Preiswerte Nordmanntannen bietet der Tannenmann an. Der Baum bis 1,50 Euro kostet 19,99 Euro - zum Beispiel in der Chemnitzer Straße 172 (Kaulsdorf) oder in der Ruschestraße 57 (Lichtenberg). 

„Der charmante Leander“ kostet 39,90 Euro

Lieferung: Den Weihnachtsbaum bis nach Hause bringt zum Beispiel meinetanne.de  Die Nordmanntanne „Der smarte Sven“ (1,30 Meter) kostet 29,90 Euro, „Der charmante Leander“ (1,50 Meter) 39,90 Euro und „Der große Karl“ (1,70 Meter) 39,90 Euro. Liefertermin: 20. bis 24. Dezember, Versandkosten: 7,90 Euro.

Zum Einpflanzen: Weihnachten ist vorbei und der Baum muss auf den Müll. Wer einen Garten hat, für den ist auch ein Weihnachtsbaum im Kübel, den man später einpflanzen kann, eine Alternative. Auch Obi bietet neben dem klassischen Weihnachtsbaum (ab 12,99 Euro, Nordmanntanne mit 1,25 bis 1,50 Meter) Bäume zum Einpflanzen an. Das beginnt mit der Blaufichte im Topf (40 bis 60 Zentimeter, 8,49 Euro), größtes Exemplar ist eine Nordmanntanne (100 bis 125 Zentimeter) für 20,99 Euro). Auch Hornbach bietet getopfte Weihnachtsbäume an. 29,99 Euro kostet eine Zuckerhutfichte im 12-Liter-Kübel (1,10 bis 1,20 Euro), 25,99 Euro) die Nordmanntanne im 10-Liter-Kübel (1,25 bis 1,50 Euro).

Der neueste Umwelt-Trend: Mieten Sie sich einen Weihnachtsbaum

Vermietung: Eine Weihnachtsbaumvermietung bietet Weihnachtsurwald.de an. Die Mietstation finden Sie im Vorderhof vom Ballhaus Berlin (Chauseestraße 102, Mitte) oder im Winter Urban Garden in der Modersohnstraße 35-45 (Friedrichshain). Angeboten werden hier Pflanzen im Topf, die auch nach Weihnachten weiterwachsen können. Die Angebote reichen von ganz klein (Weihnachtsbonsai  für 15 Euro) bis zum „Kapitän“, eine 2,30 Meter große, neunjährige Nordmanntanne im 35-Liter-Kübel, die 90 Euro kostet.  

Auf Plantagen kann man die Bäume selbst schlagen. Imago/Hardt

Selber sägen: Wer den Kauf eines Weihnachtsbaumes mit einem Ausflug ins Grüne verbinden will, kann sich den Baum auf einer Weihnachtsbaumplantage selber sägen. Ein Anbieter ist der Werderaner Tannenhof (Lehniner Chaussee 19, Werder). Wichtig: Es gilt an Tagen mit mehr als 1000 Besuchern (z.B. Adventswochenenden) auch für den Außenbereich eine 3G Regelung, die bereits am Eingang/Parkplatz kontrolliert wird. Wer selber nicht das richtige Werkzeug dabei hat, kann sich Säge und Transportkarren ausleihen. Nordmanntannen zum Selberschlagen kosten zwischen 19 Euro (80 Zentimeter) und 48 Euro (zwei Meter), Fichten und Kiefern 15 und 36 Euro. Größere Bäume gibt es auch, dürfen aber nicht selber gefällt werden. Teuerster Baum im Angebot: 210 Euro für die 3,80 Meter hohe Nordmanntanne.

Um die Umwelt nicht zu schädigen, rät der Naturschutzbund Nabu, auf folgende Punkte zu achten

1. Regional kaufen!

2. Waldbesitzervereine und Forstbetriebe bieten oft auch das Selber-Schlagen an – einfach mal in seiner Umgebung anfragen oder auf Hinweise in lokalen Wochenblättern achten.

3. Auf Zertifizierungen wie Naturland, Bioland, Demeter, Biokreis, FSC- oder PEFC achten!

4. Nicht auf einen Plastikbaum als Alternative setzen.

5. Den Baum zu Fuß, per Rad oder Bahn nach Hause transportieren oder bei Bestellung auf klimafreundlichen Transport achten.