Klimaschutz-Demonstranten der Gruppe „Letzte Generation“ blockieren die Kreuzung am Frankfurter Tor in Berlin. dpa/Paul Zinken

Wieder Mega-Stau in Berlin, weil wieder etwa 50 Demonstranten der Initiative „Letzte Generation“ den Verkehr lahmlegten. Am Frankfurter Tor, wo Frankfurter Allee, Karl-Marx-Allee, Warschauer Straße und Petersburger Straße zusammenkommen, klebten sie sich am Donnerstagmorgen auf die Straße, blockierten die gesamte Kreuzung. Nichts ging mehr – und da gefühlt die halbe Stadt morgens über eben diese Kreuzung fährt, waren  kilometerlange Staus die Folge.

Die Polizei war vor Ort, Autofahrer reagierten gereizt. Nur die Straßenbahn und Radfahrer konnten weiterfahren.

Die Klimaschutzinitiative „Letzte Generation“ schrieb im Internet zu einem Video von der Aktion: „Frankfurter Tor in alle Richtungen blockiert. Der zivile Widerstand gegen das Regierungsversagen im Klimanotfall ist heute im Herzen Berlins.“ Na toll! Autofahrer sind dennoch die Leidtragenden und mega-genervt.

Kanzleramt mit Farbe beschmiert

Die Initiative hatte schon in den vergangenen Monaten vor allem Autobahnausfahrten und Straßen in Berlin und anderen Städten blockiert. Vor einigen Wochen rief sie zu einer zentralen Aktionswoche in Berlin auf, an der sich Unterstützer aus ganz Deutschland beteiligen sollten. Trotzdem blieben die Teilnehmerzahlen in den vergangenen Tagen immer weit unter 100.

Am Montag und Dienstag blockierten die Aktivisten wieder Autobahnen, am Mittwoch beschmierten sie eine Wand des Bundeskanzleramtes mit schwarzer Farbe. Dutzende Demonstranten werden in den vergangenen Tagen von der Polizei vorläufig festgenommen und wieder freigelassen.