In einer Berliner Grundschule stehen die Stühle auf den Tischen. Niemand ist in der Klasse. Foto: dpa/Britta Pedersen

In Berlin hat die erste Schule wegen zu hoher Infektionszahlen schon wieder geschlossen. Die Mary-Poppins-Grundschule in Spandau stieg am Mittwoch aus dem Wechselunterricht aus – der Unterricht findet jetzt wieder zu Hause statt.

„Die Auswertungen des mobilen Testteams kommen nach und nach bei uns an. Leider sind uns mittlerweile einige weitere positive Fälle aus den Klassen bekannt, und es ist mit großer Sicherheit zu vermuten, dass die Zahl der Kinder weiter steigt“, schreibt die Schule auf ihrer Homepage. In Absprache mit dem Gesundheitsamt und der Schulaufsicht würden die Kinder deshalb bis zu den Osterferien nach Hause geschickt . Nur negativ getestete Schüler könnten an einer Notbetreuung teilnehmen.

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„Wir sind traurig über die Tatsache, dass wir Ihre Kinder nun erneut nicht mehr persönlich in der Schule begrüßen dürfen. Nach diesen rasanten Entwicklungen und Verzweigungen der Infektionsketten ist diese Maßnahme jedoch alternativlos“, schreibt die Schule weiter.

In Spandau liegt die Sieben-Tage-Inzidenz laut der Senatsgesundheitsverwaltung derzeit bei 104,4.