Ernst-Georg Schwill (Mitte) mit seinen einstigen Tatort-Kollegen Dominic Raacke (re.) und Boris Aljinovic.


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Er war der stets berlinernde Defa- und Tatort-Star: Ernst-Georg Schwill, der im April mit 81 Jahren starb. Für seine Fans wird der nur 1,63 Meter kleine Schauspieler stets der „Kleene mit der großen Berliner Schnauze“ sein. Doch nun, kurz vor der Urnenbeisetzung, erfahren wir, dass Schwill auch ein großes Herz für andere hatte. Selbst nach seinem Tod hilft er noch Menschen.

Es war der Wunsch der Familie von Ernst-Georg Schwill: Die Urnenbeisetzung soll öffentlich sein. Coronabedingt findet sie nun mehr als vier Monate nach dem Tod des Schauspielers statt. Auf dem Kirchhof der Evangelischen Georgen-Parochialgemeinde in Prenzlauer Berg (Greifswalder Straße 234) wird Schwill am 27. Juli um 11.45 Uhr seine letzte Ruhe finden.

In diesem Zusammenhang bat die Familie die Trauergäste, keine Blumen zur Beisetzung mitzubringen. Es war Schwills letzter Wille. Stattdessen sollen mit Spenden die „Lieblingsprojekte“ des Schauspielers unterstützt werden. Gemeint sind Hilfsprojekte, die Schwill zu Lebzeiten in sein Herz geschlossen hatte und die er unterstützte.

Etwa ein christliches Hilfswerk, das seit Jahren Geld sammelt, um Indianerkindern vom Stamm der Lakota in South Dakota (USA) eine kostenlose Schulausbildung und medizinische Versorgung zu ermöglichen. Schwill unterstützte auch eine Gesellschaft, die notleidenden Menschen in der Welt hilft, sowie ein internationales Kinderhilfswerk.