Noch ist das Grabmal vor neugierigen Blicken verhüllt. Am Donnerstag soll der Stein gezeigt werden. Foto: Eric Richard 

Boxchampion Graciano Rocchigiani wurde am 1. Oktober 2018 auf einer Schnellstraße auf Sizilien von einem Smart  erfasst und verstarb im Alter von nur 54 Jahren. Genau zwei Jahre danach bekommt seine Ruhestätte auf dem St.- Matthäus- Kirchhof in Schöneberg einen Grabstein.

Noch ist das Grabmal vor neugierigen Blicken verhüllt und die Ruhestätte abgesperrt. Am Donnerstag wird der Stein der Presse präsentiert. „Ich freue mich wirklich sehr, dass die letzte Ruhestätte meiner Vaters nun endlich seiner würdig ist. Die Realisierung dieser ungewöhnlichen Grabgestaltung hat mich viel Zeit und Nerven gekostet“, sagt Rocchigianis Tochter, Janina Michalke.

Zusammen mit Ex-Frau Christine Rocchigiani hatte sie die Umsetzung vorgenommen. Die Frauen wählten eine Entwurf aus und beauftragten einen Steinmetz. Es sollte kein gewöhnlicher Stein sein, so die Tochter.

Die Ex-Frau und Tochter Rocchigianis waren in der Vergangenheit mit dem Bruder Graciano Rocchigianis, Ralf Rocchigiani, in Streit darüber geraten, wie die Ruhestätte des verstorbenen Champions aussehen soll. So kam es zu der Verzögerung. Eigentlich sollte der Stein ein paar Wochen frühen stehen. Wegen der Corona-Pandemie dauerte es länger.