Bereits im September (Foto) wurde der James-Simon-Park von der Polizei geräumt. Foto: Pudwell

Die Polizei hat am späten Samstagabend den James-Simon-Park in Mitte geräumt. „Es gab Beschwerden wegen zu lauter Musik“, sagte eine Polizeisprecherin. Demnach war eine Ansammlung von 200 bis 300 Menschen in dem Park. Die Polizei entschied, den Park zu räumen und die Feiernden gegen 22.30 Uhr nach Hause zu schicken, hieß es weiter. Zunächst hatte die „B.Z.“ berichtet.

In Berlin sind Zusammenkünfte im Freien mit mehr als 50 Menschen laut der seit Sonnabend geltenden Corona-Infektionsschutzverordnung verboten. Der Senat hatte damit auf die zuletzt gestiegenen Infektionszahlen in der Stadt reagiert.

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Die Polizei machte am Sonntag keine Angaben zu der Zahl und der Art weiterer Verstöße gegen die Corona-Regeln wie die Nicht-Einhaltung von Abständen. Sie löst immer wieder Partys im Freien wegen Verstößen gegen die Corona-Regeln auf.