Immer eine Reise wert: Die Bastei in der Sächsischen Schweiz. Sebastian Kahnert/dpa

Die Herbstferien stehen vor der Tür, viele Berliner würden gern verreisen, auch innerhalb Deutschlands – doch die derzeitigen Regelungen für die Einreise in andere Bundesländer sind unübersichtlich. KURIER erklärt, was in welchem Bundesland gilt. Grundsätzlich richten sich viele Bundesländer nach der Ausweisung von Risikogebieten durch das Robert-Koch-Institut (RKI), heißt es bei „Travelbook“. Seite heute gilt ganz Berlin als Risikogebiet, weil hier der Wert von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner überschritten wird.

Baden-Württemberg: Das Bundesland richtet sich nach der Ausweisung von Risikogebieten durch das Robert-Koch-Institut (RKI). Menschen aus Risikogebieten dürfen nicht in Hotels und Pensionen übernachten. Es sei denn, sie können einen negativen Corona-Test vorlegen.

Bayern: Das Bundesland richtet sich nach der Ausweisung von Risikogebieten durch das Robert-Koch-Institut (RKI). Menschen aus Risikogebieten dürfen nicht in Hotels und Pensionen übernachten.

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Brandenburg: Das Bundesland richtet sich nach der Ausweisung von Risikogebieten durch das Robert-Koch-Institut (RKI). Menschen aus Risikogebieten dürfen nicht in Hotels und Pensionen übernachten. Es sei denn, sie können einen negativen Corona-Test vorlegen.

Bremen: Das Bundesland richtet sich nach der Ausweisung von Risikogebieten durch das RKI. Menschen aus Risikogebieten dürfen nicht in Hotels und Pensionen übernachten. Es sei denn, sie können einen negativen Corona-Test vorlegen.

Hamburg: Das Bundesland richtet sich nach der Ausweisung von Risikogebieten durch das Robert-Koch-Institut (RKI). Hamburg ist aber gegen ein generelles Übernachtungsverbot. Auch eine Quarantäne wird nicht angeordnet.

Hessen: Das Bundesland richtet sich nach der Ausweisung von Risikogebieten durch das Robert-Koch-Institut (RKI). Menschen aus Risikogebieten dürfen nicht in Hotels und Pensionen übernachten. Eine Quarantäne wird nicht angeordnet.

Mecklenburg-Vorpommern: Eine Einreise aus Risikogebieten ist nur für jene möglich, die einen negativen Test vorweisen können, der nicht älter als 48 Stunden ist. Trotzdem wird eine 14-tägige Quarantäne angeordnet. Mit einem weiteren negativen Test kann diese verkürzt werden.

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Niedersachsen: In Niedersachsen ist man gegen ein generelles Einreiseverbot für Menschen aus Risikogebieten. Für Einreisende gelten keine besonderen Einschränkungen.

Nordrhein-Westfalen: In NRW sind derzeit die Städte Hamm und Remscheid als Risikogebiete ausgewiesen. Für Einreise gibt es bisher keine Beherbergungsverbote.

Rheinland-Pfalz: Eine Einreise aus Risikogebieten ist nur für jene möglich, die einen negativen Test vorweisen können, der nicht älter als 48 Stunden ist. Trotzdem wird eine 14-tägige Quarantäne angeordnet. Mit einem weiteren negativen Test kann diese verkürzt werden.

Saarland: Das Bundesland richtet sich nach den Aussagen des RKI. Es gelten Übernachtungsverbote für Hotels und Pensionen, eine Quarantäne für Einreisende wird aber nicht angewiesen.

Sachsen und Sachsen-Anhalt: Es gelten Übernachtungsverbote für Menschen aus Risikogebieten. Eine Quarantäne wird für Reisende allerdings nicht angeordnet.

Schleswig-Holstein: Menschen, die aus den Risikogebieten kommen, müssen nach der Einreise in Quarantäne. Das Bundesland hat aber angekündigt, die Regeln zu lockern. Ab Freitag genügt für die Übernachtung in Hotels und Pensionen ein negativer Corona-Test, der nicht älter als 48 Stunden ist.

Thüringen: In Thüringen gelten momentan keine Einschränkungen, das Bundesland spricht sich gegen ein generelles Übernachtungsverbot aus.