Lokalreporter Mike Wilms kümmert sich um Geschichten, die Berlin bewegen – seit ein paar Tagen allerdings nicht in der Redaktion, sondern im Homeoffice. Foto: Berliner KURIER

Berlin - Die Ausbreitung des Corona-Virus stellt die Menschen in unserer Stadt vor gigantische Herausforderungen – auch uns, die Reporter des Berliner KURIER. Denn wir wollen Sie, liebe Leser, auch weiterhin mit den aktuellsten Nachrichten aus Berlin und der Welt versorgen. Wie das geht? Lesen Sie mal.

Ein Thema wie die Corona-Epidemie macht auch vor einer eingeschworenen Redaktion wie unserer nicht halt – zum einen, weil wir für Sie, liebe Leser, über die Entwicklungen berichten. Aber auch, weil wir uns gegenüber den Berlinern verpflichtet fühlen, auf die Sicherheit aller zu achten. Unsere Reporter, die auf den Straßen der Stadt mit unzähligen Menschen in Verbindung sind, arbeiten deshalb schon seit ein paar Tagen getrennt voneinander, die meisten zu Hause.

Im gemütlichen Homeoffice von Newsdesk-Chef Michael Heun laufen alle Fäden zusammen – in seiner Wohnung schlägt das Herz des KURIER. Foto: Berliner KURIER

Während eine Zeitungsproduktion sonst von Tempo und schnellen, persönlichen Absprachen lebt, organisieren wir derzeit alles über das Telefon. Am Morgen werden in einer Telefonkonferenz die Themen des Tages besprochen. Seiten werden geplant, Infos ausgetauscht. Dann recherchieren unsere Kollegen und bestücken die aktuelle Ausgabe sowie den Online-Kanal. Und verlieren dabei den Humor nicht aus dem Blick, wichtig in Krisenzeiten. Team-Assistentin Nadja Jänner zeigte gestern etwa ein Foto ihrer neuen Arbeitsschuhe – die übliche Büro-Mode tauschte sie gegen flauschige Einhorn-Pantoffeln.

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Gemeinsam überstehen wir diese schwere Krise

Für viele von uns, die wir täglich die Straßen der Hauptstadt erkunden, ist all das ein neues Erlebnis. So laufen alle Drähte von Polizei und Justiz nicht mehr im Redaktionsgebäude, sondern auch im Nordosten Berlins zusammen, wo unser Polizeireporter Philippe Debionne sein Büro hat. Domescu Möller, Panorama-Redakteur, bekommt nun ungewöhnlichen Besuch. „Im Homeoffice kommt meine Katze jede halbe Stunde vorbei, um nach mir zu schauen“, sagt er. Auch für Lokalreporter Mike Wilms sind die Haustiere eine Herausforderung. „Meine Kater Petrow und Milo haben noch nicht recht begriffen, dass sie nicht über die Tastatur rennen sollen“, sagt er.

Büro mit Aussicht: KURIER-Reporter Florian Thalmann hat von seinem Schreibtisch aus seinen Karlshorster Kiez im Blick – jetzt mehr als sonst. Foto: Berliner KURIER

Natürlich sind wir als Reporter auch weiterhin in der Stadt unterwegs, um uns um Themen zu kümmern, auch fernab der Epidemie. KURIER-Reporter Norbert Koch-Klaucke traf sich gestern mit dem Radio- und TV-Moderator Jürgen Karney. „Es war auf den Straßen gespenstisch leer, wie sonst nur an einem Sonntag“, sagt er. „Und selbst im Gespräch, das sich um ein neues Buch drehen sollte, ging es um das Corona-Virus.“ Die Pandemie verändert unsere Stadt, unseren Job. Doch eines ändert sich nicht: Dass wir Sie, liebe Leser, auch täglich mit den Geschichten versorgen, die diese Stadt bewegen. Wir bitten um Verständnis, falls Sie derzeit doch mal einen Fehler mehr in ihrer Lieblingszeitung entdecken. Übrigens: Wenn Sie nicht aus dem Haus wollen, können Sie den KURIER natürlich problemlos abonnieren (unter Tel. 030/23 27 77) – dann kommt er direkt in den Briefkasten.

Gemeinsam überstehen wir die Krise – der KURIER bleibt an Ihrer Seite. Für Menschen, die Hilfe brauchen oder spannende Geschichten zu erzählen haben, ist unser Kollege Klaus Kronsbein täglich an der Hotline  Tel. 63 33 11 456 zu erreichen. Bleiben Sie gesund!

Leser helfen Lesern: Rufen Sie Ihren KURIER an!

„Wenn du Hilfe brauchst, ruf kurz an!“ Das sagt ein Freund schnell – und ebenso schnell ist dieses Angebot dann vielleicht auch schon wieder vergessen. Nicht bei uns! Der KURIER ist da – für Berlin und für alle in unserer und in Ihrer Nachbarschaft! In Zeiten von Corona müssen wir neu denken – und helfen! Und das machen wir. Jetzt geht es darum, eine Situation zu meistern, die wir bisher noch nicht kannten. Wir werden uns nicht damit abfinden, dass unsere Leser allein, einsam und ohne Hilfe zu Hause sitzen, um sich nicht den Gefahren des Coronavirus aussetzen zu müssen. Wir wissen, dass es auch in Ihrer Nachbarschaft Menschen gibt, die bereit sind, Ihnen zu helfen. Das Coronavirus verändert unsere Welt – vieles ist nicht mehr so einfach wie früher. Aber nichts ist unmöglich! Der KURIER hilft, wo er kann. Wir veröffentlichen täglich neue Hilfsangebote aus der Nachbarschaft. Außerdem bieten wir Ihnen die Möglichkeit, einige Anfragen nach Hilfe oder ausgewählte Hilfsangebote kostenlos im Berliner KURIER zu veröffentlichen! Schreiben Sie uns eine Mail oder rufen Sie uns an! Mail: leser-bk@berlinerverlag.com Hotline heute von 11 bis 15 Uhr: Tel. 030/63 33 11 456