Krankenschwestern schieben ein Krankenbett. Foto: Imago/Heinz Linke

Mindestens 85 Prozent des Gesundheitspersonals in Berlin sind gegen das Coronavirus geimpft worden. Wie der Tagesspiegel mit Bezug auf eine Senatszählung berichtet, erhielten bis zum 26. März von den 56.200 Beschäftigten in Krankenhäusern 86 Prozent ihre Erstimpfung, 27 Prozent ihre Zweitimpfung. Von den 28.300 Angestellten in Pflegeheimen sind 81 Prozent einmal und 55 Prozent zweimal geimpft worden.

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Neben Ärzten und Pflegern gehören auch Übersetzer und Sozialpädagogen zu den Impflingen, heißt es. Auch die Gesundheitsämter ließen offenbar verlautbaren, dass mehr als 80 Prozent des Personals die erste Dosis erhalten hätten. Dem Bericht zufolge erzählen Ärzte und Pflegekräfte von weiteren Impfungen, die nach dem 26. März stattgefunden haben sollen. Damit könnte die Zahl der bis dato Geimpften noch höher liegen.

Berliner Corona-Ampel: Zweimal rot, einmal grün

Unterdessen stehen wieder zwei der drei Berliner Corona-Ampeln auf Rot. Nach der 7-Tages-Inzidenz, die bei 114 Ansteckungen auf 100.000 Einwohner liegt, hat auch die Belegung der Intensivbetten mit Corona-Patienten die Alarmschwelle von 25 Prozent überschritten (25,8). Mit Covid-19 müssen jetzt 305 Berliner auf einer Intensivstation behandelt werden, 275 werden beatmet. Grün ist nur noch der R-Wert: 100 Infizierte steckten in den vergangenen vier Tagen 96 andere an. Zum Glück gab es in den vergangenen 24 Stunden keinen neuen Todesfall.

Inzwischen haben etwas über 800.000 Menschen in Berlin mindestens eine Impfung erhalten. 542.005 haben die erste, 261.304 auch die zweite Spritze bekommen. Damit sind knapp sieben Prozent der Berliner vollständig, etwas über 14 Prozent einmal geimpft.

Das Angebot an 60- bis 70-Jährige Berlinerinnen und Berliner, sich außer der Impfreihenfolge und ohne Einladung mit Astrazeneca immunisieren zu lassen, wurde bis zum 20. April verlängert. Termine bekommt man ausschließlich telefonisch unter 9028-2200.