Das Coronavirus Foto: Illustration: imago images/ZUMA Press

Die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche liegt in Berlin haarscharf unter der Grenze von 200. Wie aus dem Lagebericht der Senatsgesundheitsverwaltung vom Dienstagnachmittag hervorgeht, beträgt die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz derzeit 199,9. Wird die 200er-Marke überschritten, gilt in der Hauptstadt ein eingeschränkter Bewegungsradius. Darauf hat sich der Berliner Senat am Dienstag verständigt. Die Berliner dürfen sich dann nicht mehr als 15 Kilometer von der Stadtgrenze entfernen. Ausschlaggebend ist dabei die Sieben-Tage-Inzidenz für ganz Berlin, nicht die für die einzelnen Bezirke.

In den vergangenen 24 Stunden sind in Berlin 1070 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert worden. Mit Stand Dienstag haben sich damit insgesamt 108.303 Menschen in der Hauptstadt seit Beginn der Pandemie infiziert, wobei 89.399 inzwischen als genesen gelten – 1212 mehr als am Vortag. 16357 Menschen sind im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gestorben, am Dienstag kamen 44 weitere Todesfälle hinzu. 17.269 Menschen in Berlin sind aktuell infiziert.

Die meisten Neuinfektionen wurden im Bezirk Neukölln registriert (+151), gefolgt von Pankow (+149) und Mitte (+144).

Von den drei Berliner Corona-Ampeln, die am Montag noch sämtlich rot zeigten, steht nun eine wieder auf Gelb, nämlich die für den R-Wert. Die Zahl, die angibt, wie viele Menschen ein Infizierter im Schnitt ansteckt, liegt derzeit bei 1,19. Liegt sie dreimal hintereinander über 1,2, springt die Ampel auf Rot.

Weiterhin ebenfalls auf Rot steht die Ampel für die Intensivbetten-Auslastung. Sie liegt bei 32,5 Prozent. 422 Menschen mit einer Covid-19-Erkrankung werden derzeit intensivmedizinisch betreut, davon werden 334 beatmet. Insgesamt 1565 Menschen in Berlin müssen wegen Covid-19 im Krankenhaus behandelt werden.