Neben einer Schlange vor einem Geschäft am Kudamm steht ein Hinweisschild mit der Aufschrift "Bitte halten Sie Abstand".  Foto: dpa/Fabian Sommer

In Berlin sind in den vergangenen 24 Stunden 778 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert worden. Zudem starben ein weiterer Mensch in Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion, wie aus dem Lagebericht der Senatsgesundheitsverwaltung vom Sonnabend hervorgeht. Am Freitag waren 483 Neuinfektionen und zehn Todesfälle gemeldet worden. An Wochenenden und Feiertagen sind die Zahlen allerdings in der Regel niedriger, da nicht alle Gesundheitsämter ihre Daten melden.

Seit Beginn der Pandemie haben sich in der Hauptstadt 148.728 Menschen mit dem Virus angesteckt, von denen mittlerweile 135.571 wieder genesen sind – 434 Menschen kamen am Sonnabend hinzu. Insgesamt 3082 Menschen sind mit oder an dem Virus gestorben. 10.075 Berliner sind aktuell mit Corona infiziert.

Lagebericht vom SonnabendCorona in Deutschland: 18.129 Neuinfektionen, 120 weitere Tote

Pankow mit den meisten Neuinfektionen trotz niedrigster Inzidenz

Die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche liegt derzeit bei 123,2 und ist damit erneut gesunken. Am Freitag lag der Wert bei 138,0. Die meisten Neuinfektionen wurden am Sonnabend im Bezirk Pankow registriert (+129), gefolgt von Tempelhof-Schöneberg (+91) und Neukölln (+89).

Innerhalb Berlins hat der Spandau (196,6) weiterhin die höchste Sieben-Tage-Inzidenz. Den niedrigsten Wert verzeichnet Pankow mit 84,0. Pankow und Treptow-Köpenick (95,4) liegen unter der Inzidenz-Marke von 100, alle anderen Bezirke darüber. Die Corona-Ampel für die Sieben-Tage-Inzidenz steht weiterhin auf Rot.