Mit dem Coronavirus (violett) infizierte Zellen. Foto: dpa/Niaid/Europa Press

In Berlin sind in den vergangenen 24 Stunden 352 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert worden. Das geht aus dem Lagebericht der Senatsgesundheitsverwaltung vom Freitag hervor. Seit Beginn der Pandemie haben sich in der Hauptstadt 122.225 Menschen mit dem Virus angesteckt, von denen mittlerweile 110.517 genesen sind – 905 Menschen mehr als am Vortag.

Die meisten Neuinfektionen wurden im Bezirk Mitte registriert (+55), gefolgt von Tempelhof-Schöneberg (+52) und Pankow (+46). Der Bezirk Neukölln meldete am Freitag keine Zahlen.

Berlin verzeichnete am Freitag 35 neue Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19. Insgesamt sind damit seit Beginn der Pandemie 2453 Menschen mit oder an dem Virus gestorben. 9255 Berliner sind aktuell mit Corona infiziert.

Corona in Berlin: Sieben-Tage-Inzidenz bei 74,4

Die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche liegt derzeit bei 74,4 und ist damit im Vergleich zum Vortag etwas gesunken. Am Donnerstag betrug der Wert noch 76,5. Die Corona-Ampel steht weiter auf Rot. Erst bei einem Wert von 30 springt die Ampel auf Gelb zurück.

Ebenfalls Rot zeigt weiterhin die Ampel für die Intensivbetten-Auslastung an. Sie liegt momentan bei 27,6 Prozent. Als Warnwert gelten 25 Prozent. Derzeit liegen 352 Menschen mit einer Covid-19-Erkrankung auf der Intensivstation, davon werden 250 beatmet. Insgesamt befinden sich 1204 Menschen wegen Covid-19 im Krankenhaus.

Lediglich die Ampel für die Reproduktionszahl, die angibt, wie viele Menschen ein Infizierter im Schnitt ansteckt, steht weiter auf Grün. Der Wert liegt bei 0,81. Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 81 weitere Menschen mit dem Coronavirus anstecken. Bei 1,1 würde die Ampel auf Gelb springen.