Klaus Wowereit (links) und Jörn Kubicki bei einer Benefizgala in Berlin (Archivbild, 2008).  Foto: dpa/Jens Kalaene

Er war schon lange schwer lungenkrank, dann infizierte er sich auch noch mit dem neuen Corona-Virus: Jörn Kubicki († 54), der Mann des früheren Regierenden Bürgermeisters Klaus Wowereit, ist einem Bericht der „Bild am Sonntag“ zufolge gestorben.

Wie das Blatt aus dem Freundeskreis des prominenten Paares erfahren haben will, erlag Kubicki einem Herzversagen infolge seiner Covid-19-Erkrankung.

Der Neurochirurg, ein Cousin zweiten Grades des stellvertretenden FDP-Bundesvorsitzenden Wolfgang Kubicki (68), litt dem Bericht zufolge schon länger an einer chronischen obstruktiven Lungenerkrankung (COPD), die ihn in seinem alltäglichen Leben erheblich beeinträchtigte. Die Infektion mit dem zurzeit grassierenden Sars-2-Virus war für seinen bereits angeschlagenen Allgemeinzustand nun offenbar zu viel.

Seit 1993 war Kubicki der Partner von Klaus Wowereit (66), der von 2001 bis zu seinem Rücktritt 2014 Berlins regierender Bürgermeister war.

Unvergessen ist Wowereits Outing auf dem SPD-Parteitag 2001, als er mit den Worten „Ich bin schwul, und das ist auch gut so!“ einer möglichen Schmutzkampagne im bevorstehenden Berliner Wahlkampf von vornherein den Wind aus den Segeln nahm.

Nun hat der ehemals so beliebte Bürgermeister den Mann verloren, der ihm fast 30 Jahre lang als Lebenspartner zur Seite gestanden und den Rücken gestärkt hat.