Corona bringt den Schulalltag durcheinander.  Foto: dpa 

Die Senatsverwaltung für Bildung hat – wie jetzt immer Freitagnachmittag – die neuen Zahlen zum Infektionsgeschehen an Berliner Schulen bekannt gegeben. In dieser Woche sind an den allgemeinbildenden Schulen insgesamt 63 Lerngruppen betroffen: 84 Schüler und 24 Erwachsene, die zum Schulpersonal gehören, sind positiv getestet worden.

Wieder sind die westlichen Stadtbezirke stärker befallen als die östlichen, die zentralen haben mehr Fälle als die Randgebiete. In Steglitz-Zehlendorf mussten sogar 18 Lerngruppen vorübergehend geschlossen werden, weil 15 Schüler und vier Erwachsene Corona-positiv waren. In Friedrichshain und Charlottenburg sind 15 bzw. 14 Schüler Träger des Virus. Nur in Lichtenberg scheint mit nur einer geschlossenen Lerngruppe alles seinen – fast – normalen Gang zu gehen.

Blickt man auf das Ergebnis von vor drei Wochen, so lässt sich sagen, dass die Zahl der betroffenen Lerngruppen zwar von 70 auf 63 gesunken, die Zahl der betroffenen Schüler aber von 25 auf 84 Schüler sehr deutlich gestiegen ist. Und das legt wahrscheinlich nah, dass sich das Infektionsgeschehen im Inneren der Klassen verstärkt hat.

Inzwischen werden auch die Fälle an den öffentlichen beruflichen Schulen erhoben. Hier sind 6 Lerngruppen, 28 Schüler und zwei Erwachsene positiv getestet. Von 70.000 Schülern sind hier 0,04 Prozent der Schüler betroffen, während bei den allgemeinbildenden Schulen von 33.000 Schülern 0,025 Prozent Corona-positiv sind. Dies ist sicher auf das unterschiedliche Alter zurückzuführen: Je jünger die Schüler sind, desto geringer das Risiko für die Ansteckung.