Michael Müller Foto: DAVIDS/Sven Darmer

Nach Bekanntwerden eines positiven Corona-Tests bei Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke hat sich auch sein Berliner Kollege Michael Müller (beide SPD) als mögliche Kontaktperson testen lassen. Der Politiker verließ am Dienstag die laufende Senatssitzung, "bis alle notwendigen Fragen geklärt sind", wie Vize-Regierungschef und Kultursenator Klaus Lederer (Linke) twitterte. Müller werde als mögliche Kontaktperson Woidke die Amtsgeschäfte vorerst von zu Hause aus führen, so Lederer.

Lesen Sie auch: Brandenburgs Regierungschef Woidke mit Corona infiziert >>

Dem Regierenden Bürgermeister gehe es darum, sich auf das Coronavirus testen zu lassen und seinen Status zu klären, hieß es dazu in Senatskreisen. Eine Frage selbst im Falle eines negativen Ergebnisses ist, ob Müller in häusliche Quarantäne muss.

Denn Müller hatte gemeinsam mit Woidke am Samstag an der Eröffnung des Flughafens BER in Schönefeld teilgenommen. Er und andere Gäste standen auf einem Podium mit Woidke.

Lesen Sie auch: Superspreader bei BER-Eröffnung? >>

Der Senat setzte seine reguläre Sitzung zunächst unter Leitung Lederers fort. Anschließend traf die Senatorenriege mit Vertretern der katholischen Kirche um Berlins Erzbischof Heiner Koch zusammen - ohne Müller.