Der schottische Doppeldecker bietet 115 Fahrgästen Platz. Foto: Gerd Engelsmann

Die BVG hat sich entschieden: Der Auftrag für 198 Doppeldecker der schottischen Firma Alexander Dennis geht raus. Zuvor waren zwei der Busse vier Monate lang getestet worden. Der Kauf wird rund 100 Millionen Euro kosten.

Während des Tests unter anderem auf der City-Linie 100 wurden einige kleine Änderungswünsche von Fahrgästen, Fahrern und aus den Werkstätten deutlich, die bei den Serienfahrzeugen eingebaut werden sollen.

Die BVG nennt drei Beispiele:  Die Türöffnungstaster und USB-Anschlüsse   werden neu angeordnet, damit Fahrgäste mit einem Rollstuhl diese besser erreichen können. Der entgegengesetzt zur Fahrtrichtung ausgerichtete Bildschirm wird vergrößert und kann nun auch die nächsten drei Haltestellen samt Umsteigemöglichkeiten anzeigen. Schließlich wird an der hinteren Treppe eine weitere Möglichkeit geben, sich festzuhalten.

Der Bildschirm wird bei der Serienlieferung vergrößert, zeigt die nächsten drei Haltestellen mit den Umsteigemöglichkeiten.  Foto: Gerd Engelsmann

Dr. Rolf Erfurt, Vorstand Betrieb der BVG: „Unsere größten Fachleute für den täglichen Einsatz sitzen natürlich hinter dem Steuer. Insgesamt konnten 40 Kolleginnen und Kollegen die Busse in den letzten Monaten testen. Sie waren über 7000 Kilometer in der Stadt unterwegs, auch auf schwierigen Routen und allen erdenklichen Straßenbelägen. Besonders gelobt haben die Fahrerinnen und Fahrer das Fahr-, Brems- und Lenkverhalten der Busse. Auch in den Werkstätten kamen die Neulinge gut an.“

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Mit dem Kauf der Busse, die bis Anfang 2023 ausgeliefert werden sollen, wird der rostige Doppeldecker-Bestand der BVG deutlich verjüngt. Von den zuletzt 238 zugelassenen Großen Gelben waren nur noch 170 einsatzfähig, zweieinhalb Dutzend weniger als vor einem Jahr.