Schauspielerin Senta Berger darf sich dieses Jahr über eine Ehren-Lola freuen. imago/Hoermann

Die Nominierungen für den Deutschen Filmpreis stehen fest. Eine strahlende Gewinnerin gibt es auch schon. Die Schauspielerin und Filmproduzentin Senta Berger wird am 1. Oktober mit dem Ehrenpreis „für herausragende Verdienste um den deutschen Film gewürdigt“. Das verkündeten am Donnerstag Kulturstaatsministerin Monika Grütters, der Präsident der Deutschen Filmakademie, Ulrich Matthes, und die Filmpreis-Botschafter Lea van Acken und Lucas Reiber im Livestream aus dem Kino International.

Auch Bergers Sohn, Simon Verhoeven,  darf sich freuen. Der Autor und Regisseur bekommt die Lola für den „besucherstärksten Film“. Mitausgezeichnet werden die beiden Produzenten des Werks, Max Wiedemann und Quirin Berg. Verhoevens Streifen „Nightlife“ lockte während der Pandemie mehr als 1,3 Millionen Zuschauer in die Kinos.

Als Top-Favorit geht dieses Jahr die Literaturverfilmung „Fabian oder Der Gang vor die Hunde“ ins Rennen – mit zehn Nominierungen. Der Berlinale-Film von Regisseur Dominik Graf wurde auch als bester Spielfilm vorgeschlagen, außerdem für die Kategorien Regie und Drehbuch.

Berlin: Bekanntgabe der Nominierungen zum Deutschen Filmpreis. Ulrich Matthes, Schauspieler und Präsident der Deutschen Filmakademie, und Monika Grütters (CDU), Staatsministerin für Kultur und Medien, verkünden die Vorschläge. dpa/Gateau

Immerhin sieben Nominierungen konnte eine weitere Literaturverfilmung einstreichen, die „Schachnovelle“ von Philipp Stölzl. Auch dieses Werk geht in der Kategorie bester Spielfilm an den Start.

Der Filmpreis wird am 1. Oktober  wieder auf dem Berliner  Messegelände verliehen. Daniel Donskoy präsentiert die  große Lola-Show. Sie wird am 1. Oktober um 23 Uhr im ZDF ausgestrahlt. Im vorigen Jahr war wegen Corona auf eine Live-Verleihung mit Publikum  verzichtet worden.

Der Deutsche Filmpreis ist die wichtigste nationale Auszeichnung in der Kino-Branche und mit Preisgeldern der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien in einer Gesamthöhe von knapp 3 Mio. Euro dotiert. Über die meisten Preisträger stimmen jedes Jahr die gut 2000 Mitglieder der Deutschen Filmakademie ab. 

Alle Ergebnisse der Nominierung in insgesamt 17 Kategorien finden Sie unter www.deutscher-filmpreis.de