Rettungswagen stehen vor der Flüchtlingsunterkunft im alten Rathaus Friedenau. Foto: dpa/Kay Nietfeld

Nach einem Brand in einer Berliner Flüchtlingsunterkunft müssen rund 128 Bewohner in einer anderen Unterkunft untergebracht werden. Zum Schutz vor der Kälte waren die Menschen zunächst in Bussen unter anderem vom Roten Kreuz betreut worden, so ein Feuerwehrsprecher. 

Drei Menschen mussten wegen Einwirkung von Rauchgas behandelt werden, eine Person wurde in ein Krankenhaus gebracht. In dem Gebäude, dem früheren Rathaus von Friedenau am Breslauer Platz, hatten Möbel in einem Zimmer gebrannt. Der Brand war demnach am Abend bereits gelöscht, lediglich Nachlöscharbeiten dauerten noch an. Insgesamt waren laut Bezirksamt sechs Zimmer betroffen. Rauch hatte sich im Haus verteilt.

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Die Geflüchteten wurden zunächst in Bussen untergebracht. 

Viele Bewohner saßen in Decken gehüllt und mit Mund-Nase-Schutz in zwei BVG-Bussen. Der Breslauer Platz war von zahlreichen Feuerwehrautos und Rettungswagen gesäumt. Die Feuerwehr hatte 80 Kräfte im Einsatz.

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Schließlich konnten die Bewohner nicht in das Gebäude zurückkehren. Sie sollten nach Polizeiangaben in einer Unterkunft in der Colditzstraße im Stadtteil Tempelhof untergebracht werden.