Feuerwerkskörper erhellen den Silvesterhimmel über der Oberbaumbrücke.  dpa/Zinken

Ungeachtet eines Böllerverbots rechnet die Berliner Feuerwehr zu Silvester wieder mit mehr Notrufen und Einsätzen als in üblichen Nächten. Wie in den Vorjahren soll am Silvesterabend (ab 19 Uhr) der Ausnahmezustand Silvester ausgerufen werden, wie die Feuerwehr am Dienstag mitteilte. Auch Böller-Durchbrüche dürften die Retter auf Trab halten. Denn Knallköppe, die gibt es immer.

Demnach werde die Personalstärke unter anderem auf den Feuerwachen und in der Leitstelle erhöht. Silvester 2020 habe es allein zwischen 19 und 6 Uhr über 860 Einsätze gegeben. Der Einsatzdurchschnitt pro Tag liege sonst bei 1400 Einsätzen.

Insgesamt sollen knapp 1400 Kräfte im Einsatz sein: Mehr als 700 Kräfte der Berufsfeuerwehr, über 530 ehrenamtliche Kräfte von 59 Freiwilligen Feuerwehren und knapp 100 zusätzliche Kräfte von der Bundeswehr, dem Technischen Hilfswerk und den Hilfsorganisationen.

Knaller vom vorigen Jahr oder solche von Polenmärkten in Berlin gezündet

Über 340 Fahrzeuge seien besetzt. Die Personalstärke werde im Vergleich zum täglichen Regelbetrieb nahezu verdreifacht, sagte ein Sprecher.

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Wie im Vorjahr gilt auch im zweiten Pandemiejahr ein striktes Verkaufsverbot von Feuerwerkskörpern. Das Verwaltungsgericht Berlin bestätigte am Montag das bundesweite Verkaufsverbot für Silvesterfeuerwerk.

In Berlin gilt laut Corona-Schutzmaßnahmen an 53 Orten ein Versammlungs- und Feuerwerksverbot, zudem gilt ein Böllerverbot am Alexanderplatz, der Schöneberger Pallasstraße und vor der Haftanstalt Moabit.

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Dennoch ist damit zu rechnen, dass aufgehobene Knaller vom vorigen Jahr oder solche von Polenmärkten in Berlin gezündet und infolgedessen auch Menschen verletzt werden.